SV Pullach: Reaktion gefordert

Gegen die SpVgg Hankofen-Hailing will der SV Pullach heute (18.30 Uhr) zuhause wieder in die Erfolgsspur zurück.

Pullach – Das 0:2 in Sonthofen nach den ersten fünf durchweg siegreichen Saisonpartien werten die SVP-Verantwortlichen als rechtzeitigen Schuss vor den Bug. „Manchmal ist eine Niederlage auch ein Sieg, das stellt sich erst mit der Zeit heraus. Ich glaube, diese Niederlage kam zum richtigen Zeitpunkt“, meinte etwa Trainer Frank Schmöller.

Ein leichter Durchhänger war schließlich bereits bei den vorangegangenen Erfolgen über die DJK Vilzing (3:2) und den SV Raisting (2:1) in einigen Spielphasen spürbar. „Es hat sich schon davor ein bisschen angedeutet, dass der hundertprozentige Willen fehlt“, findet Manager Theo Liedl, der das Ergebnis von Sonthofen aber noch nicht tragisch nimmt, schließlich hält man noch Platz zwei: „Mal eine Niederlage einzustecken, ist okay.“ Aber nur, wenn eine Initialzündung davon ausgeht: „Die Mannschaft muss jetzt eine Reaktion zeigen.“

 

Mit der geforderten Steigerung sollte der Gegner jedenfalls zu bezwingen sein. Auswärts hat Hankofen-Hailing in der laufenden Saison noch gar nicht gepunktet, zuhause gab es drei Remis und einen Sieg, das 4:1 vor einer Woche gegen Schlusslicht SpVgg Unterhaching II. Ziel der Niederbayern ist nach dem Verlust einiger Leistungsträger (darunter der Ex-Hachinger Stefan Alschinger, der zum TSV Buchbach in die Regionalliga wechselte) der Klassenerhalt.

 

Noch nicht dabei sein wird heute Pullachs Neuzugang Orkan Balkan (wir berichteten), wie Liedl erklärt: „Wir haben seinen Pass noch nicht. Weil er Profi in der Türkei war, geht das über die FIFA. Da gibt es noch gewisse Schwierigkeiten.“ Der 27-Jährige, der als ehemaliges Hachinger Eigengewächs einige Pullacher wie Keeper Sandro Volz, Torjäger Orhan Akkurt oder Co-Trainer Stefan Benzinger noch aus gemeinsamen Zeiten bei der SpVgg kennt, hat seine Profi-Ambitionen laut Liedl ad acta gelegt: „Er hatte einen Kreuzbandriss, hat in der Türkei auch noch ausstehende Gehaltsforderungen. Deshalb wollte er nach Deutschland zurück, um hier beruflich Fuß zu fassen und nebenbei ein bisschen Fußball zu spielen.“

 

 

 

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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