Schmöller denkt schon an Heimstetten

Pullach reicht gegen Rain ein Punkt zur Herbstmeisterschaft

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Frank Schmöller behält sich mit Blick auf die Partie gegen Heimstetten Änderungen in seiner Startelf vor. F: Leifer

Ein Unentschieden im Schlagerspiel der Bayernliga Süd am Samstag (14 Uhr) auf eigenem Platz gegen den TSV Rain/Lech würde dem SV Pullach zur Herbstmeisterschaft reichen. 

Der mit den Raben punktgleiche Spitzenreiter SV Heimstetten setzt an diesem letzten Vorrundenspieltag turnusgemäß aus, spukt aber trotzdem schon in Frank Schmöllers Gedanken herum. Denn zum Rückrundenauftakt empfangen die Pullacher am Dienstag (14 Uhr) eben jene Heimstettener zum nächsten Bayernliga-Hit an der Gistlstraße. „Im Fußball heißt es ja so schön, man soll von Spiel zu Spiel denken. Aber wir denken diesmal wegen des Heimstetten-Spiels schon ein bisschen weiter“, räumt der SVP-Coach ein, dass der sich zuspitzende Terminplan seine personellen Überlegungen beeinflusst. „Da kann es schon die eine oder andere Änderung geben.“

Doch Rain ist nicht gerade der Komtrahent, gegen den sich eine Schonung von Leistungsträgern anbietet. Die Schwaben sind Tabellendritter, befinden sich mit vier Siegen und drei Remis aus den jüngsten sieben Partien klar im Aufwärtstrend. Unmittelbar davor hatten sie übrigens Ende August/Anfang September eine recht kuriose Phase, als sie erst Heimstetten mit 7:1 wegfegten, sich danach aber gegen die Abstiegskandidaten Landsberg (1:4) und Ismaning (0:4) selbst blamierten. Auch wenn Schmöller diese beiden Niederlagen als Beleg sieht, dass Rain „verwundbar“ ist, so betont er doch eher seinen Respekt vor dem Gegner: „Wer Heimstetten so hoch schlägt, hat eine große Qualität. Und aufgrund der Möglichkeiten und des Personals ist Rain automatisch ein Meisterschaftsfavorit. Dort spielen ja einige Spieler mit Regionalligaerfahrung.“

Was wiederum bedeuten könnte, dass die Partie für die Raben sogar etwas vergnüglicher wird als dies zuletzt beim 1:1 in Kirchanschöring der Fall war. „Ich denke nicht, dass sich die Rainer mit zehn Mann hinten reinstellen, so wie Kirchanschöring. Ich gehe davon aus, dass sie mitspielen, das können sie sehr gut. Und ich erwarte ein schönes Fußballspiel von zwei Mannschaften auf Augenhöhe.“

Bleibt die Frage, ob Schmöller nun ausgerechnet gegen so ein Kaliber tatsächlich rotiert. In Sachen Aufstellung hält sich der Trainer wie stets bedeckt. Immerhin kann er nach der Rückkehr einiger Rekonvaleszenten aber aus dem Vollen schöpfen, vor allem Niklas Mooshofer macht nach seinem Kreuzbandriss vor knapp vier Monaten überraschend schnelle Fortschritte: „Er hat gut trainiert und bei seinem kurzen Einsatz in Kirchanschöring auch gut gespielt“, berichtet Schmöller. „Auch Maxi Schuster ist wieder im Training, sodass ich schon die eine oder andere Option habe.“

SV Pullach: Krasnic – Nsimba, Jobst, Benede, Penic, Bauer, Hutterer, Dinkelbach, Leugner, Roth, Dotzler 

Quelle: fussball-vorort.de

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