SV Pullach siegt durch zwei Akkurt-Elfer

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Orhan Akkurt (li.) war der Mann des Tages gegen Dachau.

SV Pullach - Harte Arbeit, wenig Brillanz, aber der sechste Sieg in Folge: Der SV Pullach bleibt nach dem 2:0 (1:0)-Sieg beim TSV 1865 Dachau weiter in der Erfolgsspur.

Das Fazit von Raben-Coach Frank Schmöller fiel dem Geschehen entsprechend nüchtern aus: „Dachau hat nicht so richtig an die Chance geglaubt, uns zu schlagen. Es war kein sehr schönes Fußballspiel. Auch wir hatten nicht unseren besten Tag. Aber wir haben die drei Punkte.“

Zwar hatten die Gastgeber nach acht Minuten eine aussichtsreiche Gelegenheit nach einem langen Diagonalpass, doch der TSV-Stürmer traf den Ball nicht richtig. Das war es dann aber auch schon mit der Dachauer Sturmherrlichkeit. Bei Pullach lief jedoch ebenfalls nicht viel zusammen. „Viel Geplänkel und viele Ungenauigkeiten“ sah Schmöller.

Die Entscheidung fiel, bezeichnend für eine an Torchancen sehr arme Begegnung auf schwer bespielbarem Platz, durch zwei Elfmeter. Den ersten durfte man durchaus als Geschenk bezeichnen, allerdings nicht durch den Schiedsrichter, sondern durch TSV-Keeper Maximilian Mayer. Orhan Akkurt hatte auf Andreas Roth verlängert, der eigentlich vom Tor nach außen lief, trotzdem vom übereifrig heranstürmenden Schlussmann regelwidrig zu Fall gebracht wurde. „Normalerweise bleibe ich da als Torwart weg, aber es war ein klarer Elfer“, so Schmöller. Akkurt ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen (39.). Es war wohl der Knackpunkt des Spiels. „Danach haben wir uns schon leichter getan“, fand Schmöller, der trotzdem mit dem Spiel seiner Elf nicht zufrieden war: „Für meine Mannschaft war das zu wenig, das muss ich so klar sagen. Aber wir haben im Moment so einen Lauf, dass wir eben auch solche Spiele gewinnen.“

Und zwar letztlich ungefährdet, denn eine klare Ausgleichschance konnten sich die Dachauer nicht erspielen. Und dann hatte noch einmal Akkurt seinen großen Auftritt, indem er den zweiten Strafstoß herausholte. „Das hat er wirklich super gemacht, wie er den Ball technisch geschmackvoll mitnimmt“, durfte Schmöller wenigstens dieses eine Mal mit der Zunge schnalzen. Dachaus Franz Hübl konnte den Torjäger nur noch mit unfairen Mitteln stoppen und sah dafür auch noch Gelb-Rot. Wieder traf Akkurt vom Punkt (77.), und mit diesem 2:0 und der numerischen Überlegenheit in der Schlussphase war die Partie unzweifelhaft entschieden. „Wir sind glücklich, gewonnen zu haben“, hakte Schmöller das Spiel rasch ab, in dem er mit einer Personalie überraschte: Cerruti Nsuka-Zola stand für Sandro Volz zwischen den Pfosten. „Sandro konnte nur am Dienstag trainieren, und Cerri verhält sich immer korrekt. Deshalb hat er sich den Einsatz mal verdient. Und er hat eine sichere Leistung abgeliefert“, so Schmöller.

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Quelle: fussball-vorort.de

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