Feuer in Rosenheim: Container brennen lichterloh

Feuer in Rosenheim: Container brennen lichterloh

SV Pullach siegt - Schmöller trotzdem genervt

+
SVP-Coach Frank Schmöller ärgerte sich über das Gegentor.

SV Pullach - Nach einem bis auf den Gegentreffer souveränen Auftritt feierte der SV Pullach beim VfB Eichstätt einen 4:1 (1:1)-Sieg. Die Rote Karte für Peter Beierkuhnlein trübte die Freude über den Erfolg allerdings.

Die Pullacher beherrschten die Partie vom Anpfiff weg und gingen durch ein schönes Freistoßtor von Christoph Meißner verdient in Führung (38.). Doch dann kassierten sie, wie schon in den beiden Spielen zuvor, trotz eigener Dominanz kurz vor der Pause das 1:1 (43.). „Eichstätt ist im Grunde nichts eingefallen, um uns in Verlegenheit zu bringen. Und dann kommt diese eine Aktion eine Minute vor der Halbzeit“, ärgerte sich Trainer Frank Schmöller über Leichtsinn im Spielaufbau, mangelnde Konsequenz in der Defensive und einen relativ unbedrängten Torschützen Marco Witasek – und das nun schon zum dritten Mal in Folge „Ich muss ehrlich sagen: Das nervt.“

Anders als bei den 1:1-Unentschieden in Unterföhring und gegen Rain kostete die Nachlässigkeit aber keine Punkte. Die Pullacher fanden nach dem Wechsel schnell zurück in die Erfolgsspur. Orhan Akkurt stellte „in bester Torjägermanier“ (Schmöller) die Führung wieder her, indem er, hinter seinem Bewacher stehend, eine Hereingabe von Andreas Roth ins Netz spitzelte (58.). Und nur zwei Minuten später sorgte Kapitän Richard Heckel mit einer Direktabnahme nach einer abgewehrten Ecke für das 1:3 (60.). Das bedeutete die Vorentscheidung, auch wenn der SVP kurz darauf in Unterzahl weiterspielen musste, denn Peter Beierkuhnlein sah die Rote Karte (63.). „Das ist ein Wermutstropfen, weil Peter gut in Form war“, bedauerte Schmöller den Platzverweis des vielseitigen Linksfüßlers, an dessen Berechtigung er aber nichts auszusetzen hatte: „Er kämpft mit drei Gegnern um den Ball, krabbelt hinterher und hebt das Bein um den Ball zu kriegen, der ein bisschen weit weg war. Die kann man geben, auch wenn es ein bisschen unglücklich war.“

Die Pullacher ließen indes auch zu zehnt nichts anbrennen, im Gegenteil: Nach Meißners Flanke war ein Eichstätter mit der Hand am Ball, Akkurt verwandelte den fälligen Strafstoß (82.) zum Endstand. Der Doppeltorschütze, erhielt von Schmöller ein Sonderlob, und zwar „nicht nur wegen seiner zwei Tore“, wie der Trainer betonte: „Er hat sich sehr gut angeboten, war beweglich und spritzig.“ Und bis auf den Gegentreffer zeigte sich Schmöller mit der Vorstellung des gesamten Teams einverstanden: „Man hat gesehen, wozu wir fähig sind, wenn wir alles abrufen.“

Werde Mannschaftsverwalter für dein Team!

Hol dir hier einen Zugang: http://statistik.fussball-vorort.de

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Ismaning-Coach Elfinger: "Kein finales Spiel"
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Endspurt vor der Winterpause: Schmöller dosiert Training
Goldener November: Dritter Sieg in Folge für Pipinsried
Goldener November: Dritter Sieg in Folge für Pipinsried
Unterföhring: Jetzt hilft nur noch ein Wunder
Unterföhring: Jetzt hilft nur noch ein Wunder

Kommentare