"Heimstetten ist im Kommen"

SV Pullach spürt die Konkurrenz im Nacken

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Frank Schmöller spürt keinen Druck. F: Leifer

Hochspannung in der Fußball-Bayernliga Süd: Titelverteidiger SV Pullach trumpft zwar wieder groß auf, spürt aber die Konkurrenz im Nacken. Unter anderem den ambitionierten Tabellenvierten DJK Vilzing, der am Samstag (15 Uhr) zum Hit der 17. Runde an der Gistlstraße gastiert. 

Und ausgerechnet vor diesem Duell haben die Raben auch noch ihre Tabellenführung an den SV Heimstetten abgeben müssen. Wobei das Bild etwas trügt: Der SVH, der am vergangenen Dienstag mit einem 5:1 im Nachholspiel gegen Traunstein den vierten Sieg am Stück feierte, liegt nur aufgrund der größeren Anzahl geschossener Tore vorne und hat schon ein Spiel mehr absolviert. Bei aller Konzentration auf die eigene Aufgabe, gibt Frank Schmöller zu: „Ein bisschen schaut man schon auf die Ergebnisse der Konkurrenz. Heimstetten ist im Kommen.“

Doch allzu große Kopfzerbrechen macht sich Pullachs Trainer über die starke Form seines Ex-Vereins nicht: „Druck gibt es für uns deshalb keinen. Die Meisterschaft wird nicht am 16. oder 17. Spieltag entschieden. Und manchmal ist es auch ganz gut der Jäger und nicht der Gejagte zu sein.“ Jäger sind allerdings zweifelsfrei die Gäste aus Vilzing. Nach einem Fehlstart mit nur einem Sieg aus den ersten sechs Spielen sind die Kicker aus dem Chamer Stadtteil mit 22 Punkten aus den folgenden neun Partien schwer im Kommen. Alles andere würde Schmöller angesichts der Tatsache, dass die halbe Stammbesetzung der Oberpfälzer bei Jahn Regensburg in der Regionalliga und 3. Liga spielte, auch wundern: „Wer so einen Kader zusammenstellt, gibt sich nicht mit Platz drei oder zwei zufrieden. Das wäre ja sonst wahnsinniges Understatement.“

Auf die Frage nach dem auffälligsten Akteur beim Gegner, antwortet der SVP-Coach augenzwinkernd: „Der Schatzmeister.“ Um ernsthaft und respektvoll nachzuschieben: „Vilzing hat ein intaktes, finanzkräftiges Umfeld. Und die Mannschaft entpuppt sich als Titelkandidat.“ Was übrigens auch Wolfgang Schellenberg so sieht, verantwortlich für die U21 des TSV 1860 München, bei der die Pullacher kürzlich 2:0 gewannen: „Vilzing ist, nach dem, was ich von unseren Gegnern bisher gesehen habe, vielleicht die einzige Mannschaft, die Pullach gefährlich werden kann.“

Es ist also alles gerichtet für ein echtes Spitzenspiel. Schmöller, der auf Maxi Schuster (Rückenprobleme) verzichten muss, erwartet „schönen Fußball“ und hofft auf einen positiven Ausgang: „Vilzing ist sicher eine richtig gute Truppe, aber wir sind auch nicht so schlecht. Wir haben in sieben Heimspielen hintereinander drei Punkte geholt.“ 

SV Pullach: Krasnic - Nsimba, Jobst, Benede, Penic, Bauer, Leugner, Hutterer, Dinkelbach, Roth, Dotzler

Quelle: fussball-vorort.de

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