In Pullach tobt der Konkurrenzkampf

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Maxi Schuster gilt im Sturm als Alternative für den abgewanderten Orhan Akkurt.

SV Pullach - Vor dem Bayernliga-Start des SV Pullach am Samstag (15 Uhr) beim TSV Bogen ist auch Trainer Frank Schmöller äußerst gespannt auf den Auftritt seiner Mannschaft. Der Ex-Profi auf der Pullacher Bank weiß selbst noch nicht recht, wo sein Team steht.

"Ich lasse mich überraschen. Ich denke, dass wir in der Vorbereitung noch nicht unser wahres Leistungsvermögen gezeigt haben.“ Auf die mit 5:1 gelungene Generalprobe beim Landesligaaufsteiger TuS Geretsried gibt Schmöller wenig. Er freut sich vielmehr, dass es für sein Team gleich beim Vorjahresvierten losgeht, auch wenn er in diesem Duell immer noch keine echte Standortbestimmung sieht: „Das ist eine knifflige Aufgabe zu Beginn, aber ich finde es gut, wenn man gleich Gas geben muss. Allerdings kann man erst nach zehn Spielen sagen, in welche Richtung es geht.“

Eine Zielmarke für sein Team, das die vergangene Saison auf dem hervorragenden zweiten Rang abschloss, setzt er allerdings jetzt schon: „Ein Platz unter den ersten fünf wäre für uns ein Superergebnis.“ Auf dem Weg dorthin sieht der 48-Jährige viel harte Arbeit: „Es wird die beste Bayernliga Süd, die es je gab. Ich erwarte eine sehr ausgeglichene Saison.“ Zu den aussichtsreichsten Kandidaten zählt er ein Trio aus dem nördlichen Münchner Landkreis. „Mein Topfavorit ist Garching. Bei Heimstetten muss man abwarten. Die haben gute Spieler abgegeben, aber auch gute geholt“, nennt er zunächst die beiden Regionalliga-Absteiger, dann aber gleich den FC Unterföhring, der den VfB Hallbergmoos wenige Tage nach dessen 2:1-Pokalsieg über den SVP mit 8:0 abschoss: „Da hört man wahre Wunderdinge.“ Und auch mit Überraschungsteams rechnet Schmöller: „Es gibt im Amateurbereich immer wieder Mannschaften, die im Vorjahr gegen den Abstieg gespielt haben und dann auf einmal oben mitmischen. Da reichen manchmal ein, zwei gute neue Leute.“

Gute neue Leute haben auch an der Gistlstraße angeheuert. Ob Torwart Carsten Altstadt als Nachfolger von Sandro Volz gesetzt ist, verriet Schmöller nicht. Immerhin aber deutete er an, dass die drei neuen Feldspieler in Bogen anfangen werden. „Bernd Häfele ist ein erfahrener Mann, der uns extrem verstärken wird, Daniel Leugner ist ein Spieler mit Perspektive, eine gezielte Verstärkung. Die habe ich nicht geholt, dass sie auf der Bank sitzen“, sagt er, allerdings hätten beide noch etwas Nachholbedarf in Sachen Spielpraxis und Fitness. Tim Sulmer ist dagegen topfit, hat aber andere Defizite. „Ein Spieler mit Zukunft, ein frecher Hund mit Biss, er muss sich aber noch vom Jugendfußball auf den Herrenfußball umstellen“, findet Schmöller, doch gerade deshalb dürfte der 18-Jährige von Beginn an spielen, denn: „Dazu braucht er Einsatzzeiten.“

Zudem ist Sulmer Stürmer, und es gilt ja mit dem nach Heimstetten abgewanderten Orhan Akkurt den Top-Torjäger zu ersetzen. „Wir hätten gern noch einen Stürmer geholt. Aber Leute, die 32 Tore garantieren, gibt es auch nicht wie Sand am Meer“, räumt Schmöller ein, der sich auch Maxi Schuster oder den nach langer Verletzung zurückgelehrten Marco Gröschel in vorderster Linie vorstellen könnte. Der Konkurrenzkampf tobt, erst recht in den anderen Pullacher Mannschaftsteilen. Über die Aufstellung verrät Schmöller nur so viel: „Es wird Härtefälle unter den etablierten Spielern geben.“

SV Pullach: Altstadt - Mooshofer, Königer, Benede, Beierkuhnlein, Häfele, Schuster, Leugner, Roth, Sulmer

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Quelle: fussball-vorort.de

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