Pullach trotzt Rain einen Punkt ab

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Ein Bein stellen wollte der SV Pullach dem Spitzenreiter. Und auch, wenn in dieser Szene Andreas Roth durch die Luft wirbelt, haben die Raben ihr Ziel erreicht – zumindest ansatzweise: Gegen Rain kamen sie zu einem 1:1.

SV Pullach - Im Bayernliga-Hit gegen den Top-Favoriten TSV Rain hat der SV Pullach sich am Mittwochbend ein hoch verdientes 1:1-Remis erarbeitet.

Vom Anpfiff weg wurde die Partie vor gut 200 Zuschauern den Ansprüchen an ein Spitzenspiel voll gerecht. Wobei es ganz zu Beginn die Gäste waren, die so richtig Tempo machten, allen voran der pfeilschnelle Mariusz Suszko, der der Pullacher Abwehr zweimal entwischte, einmal knapp vorbei schoss (3.), dann für Patric Lemmer querlegte, dessen Schuss SVP-Verteidiger Alexander Benede kurz vor der Linie abwehrte (9.).

Dann aber kamen die Raben. Den ersten schönen Angriff hätte Andreas Roth, der im letzten Moment von Torwart Michael Lutz gebremst wurde, beinahe zur Führung genutzt (14.). Der zweite bescherte den Hausherren kurz darauf auf Umwegen das 1:0: Roths Flanke wehrte Rains Marco Krammer vor dem einschussbereiten Orhan Akkurt mit der Hand ab, Akkurt verwandelte den fälligen Strafstoß (17.). Und Pullach drückte weiter. Eine Flanke von Peter Beierkuhnlein erreichte Akkurt nicht, weil ein Verteidiger – diesmal in korrekter Manier – in höchster Not klärte (27.). Doch dann drehte abermals Suszko auf: Nach einem weiten Diagonalpass eilte er auf und davon und bediente den mitgelaufenen Sebastian Kinzel, der keine Mühe hatte, mit seinem 20. Saisontor auszugleichen.

Im zweiten Durchgang ließen die Pullacher hingegen nichts mehr zu. Und sie konterten gefährlich. Der steil geschickte Maximilian Schuster brachte Akkurt ins Spiel, der an Lutz scheiterte (54.), und als erneut Schuster nach einer klasse Kombination ideal für Beierkuhnlein auflegte, wurde dessen Schuss von einem Abwehrspieler abgeblockt (66.). Beierkuhnlein stand auch im Mittelpunkt des nächsten Aufregers: Als sich Rains Krammer nach einem Zweikampf schreiend am Boden wälzte, zeigte Schiedsrichter Michael Bacher (Amerang) dem Pullacher die Rote Karte. Nach wütenden Protesten der Raben hielt der Unparteiische Rücksprache mit dem Assistenten und entschied sich um: nur Gelb für Beierkuhnlein und Erleichterung bei den Pullachern. „Der Linienrichter hat ihm gesagt, dass er den Gegner nicht berührt hat. Respekt, dass er die Entscheidung korrigiert hat. Das ist toller Sportsgeist“, lobte Trainer Frank Schmöller. „Eine Rote Karte hätte uns wahrscheinlich das Genick gebrochen.“

Der Coach hatte aber auch Komplimente für sein Team parat: „Respekt, was die Mannschaft ein paar Tage nach dem Pipinsried-Spiel rausgehauen hat. In den ersten dreißig Minuten und in der zweiten Halbzeit hat sie das richtig gut gemacht.“ Nur das Gegentor ärgerte Schmöller naturgemäß: „Kurz vor der Pause haben wir plötzlich mit offenem Visier gespielt, das war anders abgesprochen. Und so eine Chance lässt sich eine Mannschaft wie Rain nicht nehmen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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