Rückblick auf ein enttäuschendes Jahr

SV Pullach verfehlt alle Ziele

Das Team von Carsten Teschke verpasste seine Ziele.

SV Pullach - Auf Rang vier hat sich der SV Pullach in der Landesliga Südost in die Winterpause verabschiedet. Das sieht auf den ersten Blick ganz passabel aus, doch Tatsache ist: Die Raben haben alle ihre Ziele im abgelaufenen Jahr verfehlt.

In der vergangenen Saison wollten die Pullacher die Gunst der Stunde nutzen, nach der Spielklassenreform in die neue Bayernliga Süd einziehen. Rang acht hätte die direkte Qualifikation bedeutet, von Platz 13 startete der SVP ins Frühjahr. Bei fünf Punkten Rückstand zum Achten schien noch alles drin, doch zwischenzeitlich war sogar der 15. Platz, der zur Relegation berechtigte, in Gefahr. Nach einer Serie von drei Niederlagen sicherten sich die Raben am drittletzten Spieltag mit einem am Ende in Unterzahl leidenschaftlich erkämpften 2:1-Sieg gegen den SC Fürstenfeldbruck die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Dort überwanden sie zunächst den TSV Eching (3:0 und 3:2), scheiterten dann aber mit zwei 0:1-Niederlagen ausgerechnet an den Fürstenfeldbruckern.

„Geht’s, ist es gut, geht’s nicht, ist es auch gut.“

In der laufenden Saison sollte das Versäumte nachgeholt werden, auch dank Hoffnungsträger Orhan Akkurt. Manager Theo Liedl holte den Stürmer zurück, um der harmlosen Offensive auf die Sprünge zu helfen. Tatsächlich liegt Akkurt in der Torschützenliste mit 20 Treffern vorn. Doch der Rückstand auf Rang zwei ist für Pullachs hohe Ansprüche mit sechs Punkten zu groß. Es fehlte an Konstanz, oder auch an der Einstellung, wie Liedl kritisiert, der die Mentalität mancher Spieler jüngst so beschrieb: „Geht’s, ist es gut, geht’s nicht, ist es auch gut.“ Einer, der immer vollen Einsatz zeigt, ist Jochen Schinagel: Nicht zuletzt deshalb wurde der 38-jährige Co-Trainer reaktiviert. Doch das Comeback nahm einen unglücklichen Ausgang: Mit der letzten Aktion des letzten Spiels zog sich Schinagel eine schwere Schulterverletzung zu.

Quelle: fussball-vorort.de

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