Pullach will guten Eindruck nicht kaputtmachen

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Der SV Pullach hat nach wie vor beste Chancen auf die Bayernliga-Meisterschaft.

SV Pullach - 29 Spieltage lang war es eine sensationelle Saison für den SV Pullach. Trotzdem kämpfen die Raben in der heutigen 32. Partie der laufenden Runde, zuhause gegen den FC Unterföhring (Anstoß 18 Uhr), schon darum, den tollen Eindruck nicht zu verwischen.

Das 0:4 beim TSV Rain beurteilten die Verantwortlichen noch gnädig als ordentlichen Auftritt mit unglücklichem Ende. Doch die folgende 0:1-Heimpleite gegen Wolfratshausen tat richtig weh, nicht nur, weil man an der Spitze von den nun punktgleichen Rainern abgelöst wurde. „Ich glaube, wir haben in diesem Spiel mehr Fehlpässe drin gehabt als davor in der ganzen Saison. Und wir haben keinen Zweikampf bestritten, also auch keinen gewonnen“, schüttelte SVP-Manager Theo Liedl den Kopf. Möglicherweise hat die mangels geeigneter Spielstätte zwangsläufige Entscheidung des Vereins, nicht für die Regionalliga zu melden, tiefere Spuren hinterlassen als befürchtet. „Sicher ist das eine Enttäuschung für alle und im Hinterkopf hat man eine negative Stimmung“, räumt Liedl ein, um im selben Atemzug an die Mannschaft zu appellieren: „Wir müssen wieder in ein positives Fahrwasser kommen. Und das müssen die Spieler selbst schaffen.“ Von der Einsicht des Teams überzeugte sich Liedl am Montag. „Wir hatten ein sachliches Gespräch, Trainer, Mannschaft und ich. Die Spieler können es sich selber nicht erklären.“ Eine Rolle spiele aber sicher auch, dass andere Vereine ihre Fühler nach den Raben ausstrecken, so der Manager: „Durch unsere gute Saison ist die Umwerbung ist schon gigantisch, da läuft viel im Kopf nebenher. Das ist auch normal und menschlich. Aber wir haben den Spielern gesagt: Das ist schön und eine Bestätigung für die Leistung. Doch sie haben noch nichts erreicht. Die Bayernliga-Meisterschaft ist nach wie vor das Ziel.“

Und da macht der wegen einer Knieverletzung fehlende Richard Heckel seinen Kameraden Mut. „Warten wir mal den Mittwoch ab“, sagte der Kapitän nach der Niederlage gegen Wolfratshausen. Schließlich empfängt Rain heute den Dritten FC Pipinsried. Ein Hoffnungsschimmer für die Rückkehr an die Spitze – vorausgesetzt, die eigene Leistung stimmt.

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Quelle: fussball-vorort.de

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