SV Pullach will nicht locker lassen

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Frank Schmöller wird seine Spieler auf den nächten Gegner Landsberg einschwören.

SV Pullach - Zwei Spiele, zwei Siege: Für den SV Pullach hat die Bayernligasaison optimal begonnen. Am Samstag (14 Uhr) beim TSV 1882 Landsberg wollen die Raben nachlegen.

Gerade vom zweiten Auftritt seines Teams, dem 2:1-Heimsieg über den TSV 1865 Dachau, zeigte sich Frank Schmöller begeistert: „Das war ein unfassbar gutes Spiel.“ Wobei der Trainer des SV Pullach die Gäste ausdrücklich einschloss: „Es war schon bemerkenswert, am zweiten Spieltag so ein Tempo zu gehen. Und zwar von beiden Mannschaften. Wenn es am Ende 2:2 ausgegangen wäre, hätten wir uns auch nicht beschweren dürfen.“

In der Tat war das Duell mit dem sehr hoch eingeschätzten Neuling ein echtes Fußballschmankerl, das den Raben zudem einige positive Erkenntnisse bescherte. Zum Beispiel die, in den zurückliegenden Wochen richtig gearbeitet zu haben: „Wir hatten eine gute Vorbereitung und sind körperlich auf einem guten Niveau. Sonst hätten wir nicht vier Tage nach dem Auftaktsieg in Rosenheim so eine Laufleistung bringen können“, sagte Schmöller.

Ebenfalls erfreulich: Die starke Form von Torwart Sandro Volz, der am Ende der vergangenen Saison seinen Platz für Cerruti Nsuka-Zola hatte räumen müssen. Der 26–Jährige brachte die Dachauer, allen voran deren Torjäger Christian Doll, mit außergewöhnlichen Großtaten schier zur Verzweiflung, strahlte aber auch bei Flanken und wenn er als Anspielstation gefragt war, große Sicherheit aus. „Er hat ganz vernünftig gehalten, und er hatte ja schon in Rosenheim einen guten Tag“, freute sich auch Schmöller über die tolle Verfassung seiner Nummer eins, meinte aber zugleich: „Dafür steht er im Kasten. Wir haben ihn nicht verflucht, als er Fehler gemacht hat. Und wir werden ihn jetzt auch nicht in den Himmel heben.“

Ein Grundsatz, der allgemein gilt. „Ich habe noch nie gehört, dass man mit sechs Punkten die Meisterschale geholt hat“, warnt der Pullacher Trainer davor, den gelungenen Auftakt überzubewerten. „Wenn wir gegen Landsberg zu locker reingehen, werden wir Probleme bekommen. Das wird kein Spiel mit technischen Finessen. Da muss man richtig dagegenhalten.“ Und gewisse Mängel abstellen. „Wir müssen die Konter besser zu Ende bringen“, fordert Schmöller, der gegenüber dem 1:0 in Rosenheim gegen Dachau hier immerhin schon einen Fortschritt registrierte: „Da sind wir zumindest zum Abschluss gekommen.“ Doch Neuzugang Marco Gröschel und Maxi Schuster vergaben die Großchancen auf die vorzeitige Entscheidung. Was in Schusters Fall auch an mangelnder Praxis liegen dürfte. Der pfeilschnelle Stürmer fiel ja schon zum Ende der vergangenen Saison und auch in der Vorbereitung verletzt aus. Weil Torjäger Orhan Akkurt zwischenzeitlich ebenfalls fehlte, werden die Top-Angreifer in Landsberg wohl wieder nicht gemeinsam von Beginn an auflaufen. Schmöller: „Sie teilen sich im Moment den Job.“

Quelle: fussball-vorort.de

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