SV Pullach will im Pokal Selbstvertrauen tanken

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In der Liga läuft für den SV Pullach noch nicht alles rund. Im Pokal will der Landesligist dagegen Selbstvertrauen tanken.

Pullach - Zwei Gesichter zeigt der SV Pullach in dieser Saison. In der Landesliga lief bisher wenig zusammen, am Wochenende landeten die im Sinkflug befindlichen Raben sogar schon auf dem Abstiegsrelegationsplatz. Im Pokal dagegen soll alles besser werden.

Im Pokal hingegen sorgten sie mit dem 7:2 über den Bayernligisten Freier TuS Regensburg in der ersten bayerischen Hauptrunde für einen echten Paukenschlag. Und auch in der zweiten Runde beim 3:3 mit anschließendem Erfolg im Elfmeterschießen über den Liga-Konkurrenten TSV Landsberg präsentierten sie sich zumindest in der zweiten Halbzeit in ansprechender Verfassung.

Und so hoffen sie gegen den Bayernligisten TSV Aindling auf einen weiteren Coup in diesem Wettbewerb. Anders, als vor einer Woche gegen Landsberg, als er die Partie zu einer „Trainingseinheit“ erklärte, zeigt sich SVP-Manager Theo Liedl diesmal auch richtig ehrgeizig. Schließlich zieht der Sieger schon ins bayrische Achtelfinale ein. „Diese Chance wollen wir wahrnehmen“, kündigt Liedl an.

Seit 1996 spielen die Aindlinger in der Bayernliga, derzeit stehen sie auf Platz elf. Auch sie haben im Pokal schon aufhorchen lassen: In den Spielzeiten 2003/2004 und 2004/2005 erreichten sie jeweils die erste DFB-Hauptrunde. Dabei zogen sie sich gegen Erstligisten hervorragend aus der Affäre: Am 30. August 2003 unterlagen sie dem FC Schalke 04 mit 0:3, am 22. August 2004 Hertha BSC Berlin sogar nur mit 0:1. „Das wird ein richtig harter Brocken“, weiß Liedl, „da kann es dir auch mal passieren, dass du eine Klatsche kriegst.“ Dabei wäre in der augenblicklichen Situation ein respektables Resultat wichtig fürs Selbstvertrauen. Auch deshalb hofft der Manager auf eine Fortsetzung der Pokalserie. Das Personal, das die Sensation versuchen soll, wird dabei wohl das gleiche sein wie vor wenigen Tagen bei der 0:2-Heimschlappe gegen Gersthofen.

von Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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