Pullach, zeig dein wahres Gesicht!

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Toni Rauch (r.) ist gut in Schuss und traf zuletzt doppelt.

Pullach - Durch zwei grundverschiedene Auftritte in den ersten beiden Partien hat die Mannschaft des SV Pullach die Frage aufgeworfen, welches nun ihr wahres Gesicht ist.

Aufstellung

SV Pullach:

Shohat – Benzinger, Heckel, Königer, Berchtold, Schuff, Will, Purschke, Schmeer, Duswald, Rauch

Gegen Markt Schwaben blieb Pullach über weite Strecken sehr blass. Im darauffolgenden Spiel schlugen sie dagegen den FC Gundelfingen mit 6:0. Trainer Carsten Teschke glaubt zwar: „Man muss fünf, sechs Spiele abwarten, bevor man eine Tendenz abschätzen kann.“ Er neigt aber stark zu der Auffassung, die Gala gegen die Schwaben spiegle das Leistungsvermögen seines Teams richtig wider: „Ich weiß um die Qualitäten meiner Mannschaft, und die haben wir gegen Gundelfingen abgerufen. Wenn wir so spielen, müssen wir uns vor niemandem in der Liga verstecken.“

Also auch nicht vor dem VfB Eichstätt, bei dem der SVP am Samstag (15 Uhr, Abfahrt an der Gistlstraße, auch für Fans, ist um 11 Uhr) gastiert, obwohl Teschke den im Vorjahr erst nach Entscheidungsspiel um Platz eins und folgender Relegation gescheiterten VfB erneut weit vorne sieht. Zwar haben die Altmühltaler ihr zweites Spiel verloren, das aber bei Teschkes absolutem Top-Favoriten FC Augsburg II nur knapp mit 2:3. „Eichstätt wird auf jeden Fall ein richtig harter Prüfstein“, ist sich der Coach sicher.

„Da waren wir präsent auf dem Platz"

Trotzdem erwartet er, dass seine Mannschaft auch dort das zeigt, was gegen Markt Schwaben vernachlässigt, gegen Gundefingen hingegen vorbildlich umgesetzt wurde: „Da waren wir präsent auf dem Platz, haben uns nach vorne geschoben, sind draufgegangen und haben den Gegner zu Fehlern gezwungen. Wir werden das wieder versuchen und warum soll es uns nicht auch gegen Eichstätt gelingen?“

Weil es gegen Gundelfingen so rund lief, würde Teschke am liebsten erneut die gleiche Startelf aufbieten. Doch hinter den in diesem Spiel während der ersten Halbzeit verletzt ausgeschiedenen Maximilian Thurnhuber und Markus Rieger steht ein Fragezeichen. „Das wären schwerwiegende Ausfälle, denn beide haben sehr stark gespielt“, so der Trainer, der aber volles Vertrauen in die möglichen Alternativen hat. „Auch als Christian Will und Volkan Cukur eingewechselt wurden, gab es keinen Bruch.“ An Personal fehlt es nicht, denn auch Daniel Schmeer und Philipp Malige stehen bereit. „Wichtig ist vor allem, dass wir von Anfang an mit der richtigen Einstellung reingehen“, so Teschke.

von Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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