Regionalliga-Traum bleibt unerfüllbar

Pullacher Aufstieg "in den nächsten Jahren" nicht möglich

SV Pullach-Teammanager sieht in den kommenden Jahren keine Möglichkeit für den Regionalliga-Aufstieg. FOTO: Brouczek

Wieder einmal steht der SV Pullach weit oben in der Tabelle der Bayernliga Süd. Trotzdem steht fest, dass die Schmöller-Elf auch diesen Sommer nicht aufsteigen kann. Das ist laut Teammanager Theo Liedl schlicht nicht möglich und daran wird sich aller Voraussicht nach auch so bald nichts ändern.

Zweimal Zweiter und einmal Meister. Die Ergebnisse der Schwarz-Gelben in der Bayernliga waren in den letzten drei Jahren überragend. Trotz der zuverlässig glänzenden Tabellenlage ist der Sprung in die Regionalliga für den SV Pullach zu groß. Das Problem: Es fehlt immer noch eine Spielstätte, die den Regularien in Bayerns höchster Spielkasse entspricht. Die Pullacher dürfen selbst nicht bauen und in der Umgebung findet sich kein passendes Stadion. Die Frage, ob es diesen Sommer klappen könnte, beantwortet Pullach-Teammanager Theo Liedl mit einem klaren "Nein. Und daran wird sich in den nächsten Jahren auch nichts ändern. Es ist Pullach nicht möglich, wen nichts gebaut werden kann und immer 'auswärts' zu spielen ist auch keine Dauerlösung."

Es ist ein leidiges Thema, das dem erfolgreichen Bayernligisten den Regionalligaaufstieg verwehrt. Die Stadion-Problematik ist nicht neu, trotzdem findet man keine Lösungen. Der TSV Neuried verfügt zwar über eine hervorragende Spielstätte, aber der Landesligist wird sein Stadion nicht für den SV Pullach auf Regionalliga-Niveau ausbauen: "Der TSV Neuried müsste einiges machen, damit das Stadion passt, aber die Mitglieder haben sich vor ein paar Jahren dagegen entschieden", klagt Liedl. Auch das Stadion in der Grünwalder Straße bietet keine Alternative für die Raben: "Für das Grünwalder Stadion haben wir schon mehrmals angefragt und mittlerweile drei Absagen bekommen. Jetzt, wo es der Hauptspielort der Löwen ist, stehen unsere Chancen eigentlich bei Null."

Wie hält Pullach seine Spieler? 

Die Schwarz-Gelben müssen sich also mit der Bayernliga zufrieden geben. Obwohl deshalb die Perspektive nach ganz oben fehlt, schafft es der Verein sportlich konstant zu bleiben. Liedl sieht dafür zwei Gründe. Der erste ist Trainerfuchs Frank Schmöller, der, so Liedl, hervorragende Arbeit leistet und dafür sorgt, dass die Spieler mit Spaß dabei sind. Aber das ist nicht alles: "Wichtig sind auch die Dinge, die wir sonst machen. Wir besinnen uns auf die alten Tugenden. Kameradschaft steht bei uns ganz oben, wir machen auch neben dem Platz viel gemeinsam. Das ist der Grund dafür, warum sich viele bei uns wohl fühlen. Nicht jeder verfällt den Verlockungen, die vor allem in finanzieller Art bestehen", kann Liedl den erfolgreichen Weg des SV Pullach beschreiben. 

Nachdem die Pullacher nicht aufsteigen können, müssen sie sich andere Vorsätze suchen und für Liedl gibt es da nur eine Möglichkeit: "Unser Ziel ist ganz klar Meister zu werden und das am liebsten jedes Jahr. Dafür qüalen wir uns im Training. Sagen zu können, dass man Bayernliga-Meister geworden ist, sollte die Motivation für jeden Spieler sein. Das kann schließlich auch nicht jeder von sich behaupten." Jahr für Jahr um diesen Titel zu kämpfen, stellt für den Teammanager kein Problem dar: "Das ist wie beim FC Bayern, da ist jedes Jahr klar, dass sie Meister werden. Das ist bei uns absolut nicht so. Wir wollen heuer unsere erstmalige Meisterschaft verteidigen."

Quelle: fussball-vorort.de

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