Topspiel wird hohen Ansprüchen nicht gerecht

Pullacher Nullnummer gegen Pipinsried

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SVP-Trainer Schmöller war mit der Leistung seiner Mannen zufrieden.

SV Pullach – So ist das eben mit den Spitzenspielen: Oft erweisen sie sich nicht als reine Fußball-Leckerbissen.

Insofern war das 0:0 zwischen dem Vierten FC Pipinsried (der mit zwei Nachholspielen in petto noch weiter nach vorne rücken könnte) und Tabellenführer SV Pullach ein echter Bayernliga-Schlager. Torchancen blieben Mangelware, schöne Kombinationen am laufenden Band gab es auch nicht zu bestaunen. „Es war sehr intensiv, aber auch sehr hektisch“, bilanzierte Pullachs Trainer Frank Schmöller, der sich mit der Darbietung seiner Elf trotz aller Holprigkeiten aber durchaus einverstanden zeigte: „Das war auch ein bisschen dem Platz geschuldet. Für meine Jungs war es nach acht Wochen Training auf Kunstrasen das erste Spiel auf Rasen. Und von der Einstellung, Zweikampfstärke und Laufbereitschaft her war es absolut in Ordnung.“

Die Pullacher mussten kurzfristig auf Andreas Roth verzichten, der sich auf seine letzten Diplom-Prüfungen vorbereiten wollte. Für Schmöller ein schmerzlicher Ausfall, der sich auf die Torgefährlichkeit seines Teams auswirkte: „Er ist einer, der so ein Spiel auch mal mit einer Aktion entscheiden kann.“

Und so ein Schlag aus heiterem Himmel wäre nötig gewesen, denn eine herausgespielte, hochkarätige Möglichkeit verzeichneten die Raben nicht: „Sicher hätte ich mir vorne den einen oder anderen besser gespielten Pass oder mehr Bälle in die Tiefe gewünscht“, räumte Schmöller ein, dass „wir offensiv noch arbeiten müssen.“ Doch die defensive Basis stimmte immerhin. „Pipinsried hatte auch nur eine halbe Torchance.“ Mitverantwortlich für den kompakten Abwehrverbund war diesmal Niklas Mooshofer, der die nach Steffen Purschkes Abschied (wir berichteten) verwaiste rechte hintere Seite „defensiv sehr gut“ bearbeitete, wie Schmöller lobte. „Ich habe ihn auch gebracht, um mit seiner Körpergröße Pipinsrieds kopfballstarken Leuten noch mehr körperliche Robustheit entgegenzusetzen.“ Der Plan ging auf, der SVP ergatterte „einen wichtigen Punkt“, wie Schmöller mit Blick auf das vorangegangene 0:1 gegen Heimstetten betonte: „Zwei Niederlagen zum Start hätten für Diskussionen gesorgt, und das hätte der Mannschaft nicht gut getan.  

Text: Umberto Savignano 

Quelle: fussball-vorort.de

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