FCU-Coach hat mächtig Respekt

Pummer adelt "Dirigent" Michi Hofmann

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Andreas Pummer freutsich auf die Herausforderung „beim stabilsten Team der Liga.

FC Unterföhring - Nach dem Spitzenspiel-Derby ist vor dem Spitzenspiel-Derby. Auf das 2:2 gegen den Vierten Heimstetten folgt für die Fußballer des FC Unterföhring nun das Gastspiel beim SV Pullach (Samstag, 15 Uhr). Und der ist gefühlter Tabellenführer der Bayernliga.

Nach dem Ausrutscher des VfR Garching liegen die Pullacher einen Punkt hinter der Spitze und haben ein Spiel weniger. Noch imposanter wird die Situation der Mannschaft des ehemaligen Ismaninger Bayernliga-Meister-Trainers Frank Schmöller mit Blick auf den Spielplan. Satte 15 Spiele hat Pullach nun nicht mehr verloren (10 Siege, fünf Unentschieden) und die letzte Pleite gab es an der Bergstraße. Beim Gastspiel in Unterföhring verlor Pullach 1:5 und da sinnierte Schmöller gar über seinen Rücktritt.

Der Trainer blieb und dazu kam ein halber Zweittrainer mit Michael Hofmann. Der ehemalige Keeper des TSV 1860 und Ex-Trainer des Kirchheimer SC stieg einfach nur als Torwart ein. 13 Einsätze hatte Hofmann mit einer Monsterbilanz: Zehn Siege, drei Unentschieden, sieben Gegentore. Vor ihm hat der Unterföhringer Trainer Andreas Pummer riesigen Respekt: „Er steht als der überragende Dirigent hinten drin.“

Noch einmal fünf Tore wird es wohl nicht geben. Pummer freut sich jetzt auf „eine große Herausforderung, bei der stabilsten Mannschaft der Liga“. Und das Hinspiel mache die Sache noch interessanter. Er weist auch darauf hin, dass die Föhringer in Pullach in der Vergangenheit nicht schlecht ausgesehen haben. Das ist auch etwas Understatement-Untertreibung, denn in den letzten drei Spielen gab es drei Siege mit 8:3 Toren.

Vor dem Kracher des Spieltags haben die Unterföhringer quasi den kompletten Kader zur Verfügung. Pummer hält sich den einen oder anderen Wechsel offen. Aber der Liechtensteiner Internationale Martin Büchel bleibt wohl auf der Bank, weil er in der Vorbereitung einige Einheiten verpasste: „Bei mir gibt es da auch keine Ausnahme für Nationalspieler.“

In der Torwartfrage gab es auch keinen Promi-Bonus für Kiril Akalski. Sebastian Fritz ist nach der Winterpause die Nummer eins beim FCU und die Reaktion des bulgarischen Ex-Profis beeindruckt Pummer: „Der sieht nicht nur wie ein Mann aus. Er ist auch ein Mann und in seinem Verhalten noch immer ein Profi.“ Sebastian Fritz verhinderte mit Heldentaten gegen Heimstetten zwischenzeitlich die 1:3-Vorentscheidung und bestätigte so die Entscheidung des Trainers. Nun in Pullach ist das Torwartduell Fritz gegen Hofmann eine der spannenden Geschichten des Nord-Süd-Landkreisderbys.

Voraussichtl. Aufstellung: Fritz – Schlottner, Brandstetter, Eder, Irmler – Yilmaz, Kain – Arkadas, Jungwirth, Mayer (Hollering) – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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