FCU läuft sich fürs Spitzenspiel gegen Pullach warm

Pummer: "..., dann ist der Aufstieg eine Frage der Zeit"

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Kottern in die Mangel nehmen: Unterföhring (Yakub Dora/l. und Pascal Putta) ist stark unterwegs.

FC Unterföhring - Mit der Aufstiegsentscheidung ist beim FC Unterföhring die Rechnerei gestartet. Vor dem Heimspiel gegen Bogen prognostizierte Präsident Franz Faber, dass noch 15 Punkte fehlen.

Das bedeutet, dass nun gegen Kottern (Samstag, 14 Uhr) noch zwölf Punkte aus neun Spielen fehlen. Nur Trainer Andreas Pummer verweigert sich jeglicher Mathematik: „Wir haben neun Spiele und ich will neunmal gewinnen.“

Nachdem der Erste Pullach nicht aufsteigen kann, haben die Unterföhringer im Kampf um den direkten Aufstieg immer mehr Puffer zu den Verfolgern Dachau 65 (acht Punkte Rückstand, ein Spiel weniger), Schwabmünchen (zehn Punkte, ein Spiel), Pipinsried (elf Punkte, zwei Spiele), Rain (zwölf Punkte, zwei Spiele) oder Heimstetten (14 Punkte, drei Spiele). Selbst mit einer Niederlage wäre der FCU noch in der Pole-Position. Andreas Pummer möchte das alles gar nicht hören. „Es ist mir völlig egal, wie die anderen spielen“, sagt Pummer, „denn wenn wir jedes Wochenende dreifach punkten, dann ist der Aufstieg nur eine Frage der Zeit.“ Der Coach blickt nach vorne und würde mit neun Siegen wohl auch den Ersten Pullach überflügeln. Der hat noch vier Punkte Vorsprung und ist kommendes Wochenende Gastgeber für den FCU. Vor dem Spitzenspiel wartet nun zu Hause mit dem Drittletzten TSV Kottern eine Pflichtaufgabe auf dem Papier. Pummer erinnert daran, dass die Kicker aus dem Allgäu zu Saisonbeginn Tabellenführer waren und dann mit einer extremen Verletzungsmisere durchgereicht wurden: „Die hatten zwischenzeitlich 13 Mann auf dem Spielbericht und der Trainer hat sich selbst dazu geschrieben.“

Seine Mannschaft ist weiter komplett beisammen. Alexander Hollering und Arthur Kubica, die Protagonisten des Siegtreffers gegen Bogen, stehen diesmal vor dem Sprung in die erste Elf. Dort dürfte Martin Büchel fehlen, der mit seiner Liechtensteiner Nationalmannschaft volles Programm hatte. Am Freitagabend spielte er noch für Liechtenstein in der WM-Qualifikation gegen Mazedonien und sitzt deshalb gegen Kottern erst einmal auf der Bank. Seine schnelle Rückreise von Vaduz ist für Pummer auch ein Zeichen für den großen Teamgeist.

Unter der Woche nahm Pummer das schwache Spiel beim 1:0 über Bogen zum Anlass, den Spielern die erhebliche Luft nach oben vor Augen zu führen. „Noch einmal brauchen wir uns so ein Spiel nicht zu leisten“, sagt der Trainer. Während die Regionalliga-Rechnung des Präsidenten Franz Faber in die Endphase geht, hat der scheidende Trainer Pummer genug Argumente, sein Team vor den angestrebten neun Abschlusssiegen seiner Ära auf dem Boden zu halten.

Voraussichtliche Aufstellung: Sturm – Schlottner, Brandstetter, Kelmendi, Putta – Kain, Yilmaz – Torah (Dora), Kubica, Hollering – Faber.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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