Seit der 33-Jährige beim FCU ist, geht es steil bergauf

Pummer: "Ich bin stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein"

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Kann selbst kaum fassen, wie gut es momentan beim FC Unterföhring läuft: Trainer Andreas Pummer.

FC Unterföhring - „Spitzenreiter, Spitzenreiter“: Andreas Pummer ist ja noch nicht so lange Chefcoach, als dass für ihn solche Momente zur Gewohnheit geworden wären.

Als er nun seine Spieler im Kreis hüpfen und die Tabellenführung feiern sah, meinte er fast ein bisschen gerührt: „Ich bin stolz, Trainer dieser Mannschaft zu sein.“ Darf er auch. Den FC Unterföhring nach 14 Spieltagen an der Spitze der Bayernliga Süd hatte wohl kaum einer erwartet. Mit Efkan Bekiroglu und Albion Vrenezi hatte er sein überragendes Torjäger-Duo der letzten Saison an den FC Augsburg abgeben müssen, als Ziel war ein einstelliger Tabellenplatz ausgegeben. Und das schien manchem noch zu hoch gegriffen.

Pummer aber hat es geschafft, die Lücken schnell zu schließen. Mit Ex-Profi Daniel Jungwirth und Rückkehrer Uwe Schlottner hat man sich gut verstärkt, die Rolle des Top-Torjägers hat Andreas Faber eingenommen. Und selbst Ausfälle werden gut weggesteckt: Vor dem 2:1 im Spitzenspiel gegen den entthronten Primus Landsberg fielen kurzfristig Eder, Schlottner und Hollering aus, Jungwirth war gesperrt, Yilmaz ist verletzt. Wie die Mannschaft das verkrafte, zeige die „Qualität in der Breite des Kaders“, die nur wenige andere Vereine in der Liga hätten, wie Pummer sagt.

Am kommenden Samstag in Dachau wird Martin Büchel fehlen, Liechtensteins A-Nationalspieler ist in der EM-Qualifikation am Freitag gegen Schweden und am Montag in Wien gefordert. Pummer aber klagt nicht, bisher hat er noch immer Lösungen gefunden.Seine Bilanz liest sich richtig gut: Mitte April 2014 übernahm er als Interimslösung das Amt von Wolf Werner, von dem man sich nach acht sieglosen Spielen getrennt hatte. Pummer holte aus den restlichen sieben Spielen 14 Punkte, sicherte Unterföhring den Klassenerhalt und sich den Job als Chefcoach, so war das abgemacht. Pummer wurde zum Glücksgriff. Wenn es weiter so läuft, muss sich der Verein im Winter ernsthafte Gedanken über die Regionalliga machen.

Die Amateurfußballseite erscheint jeden Mittwoch. Autor ist Reinhard Hübner, erreichbar unter komsport@t-online.de

Quelle: fussball-vorort.de

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