Regionalliga? Gemeinderat tagt am Donnerstag

Pummer nach FCP-Tätlichkeit: "Dafür haben wir einen Schiedsrichter"

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Zwei Protagonisten des Spitzenspiels: Martin Büchel (l.) und Emre Arik.

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring steht am Anfang der möglicherweise spannendsten Woche seiner Vereinsgeschichte. Mit dem 2:1 (0:1)-Sieg gegen den FC Pipinsried hat der Bayernliga-Zweite seinen Vorsprung auf Verfolger Pipinsried auf nun sechs Punkte ausgebaut.

Am Donnerstag entscheidet dann der Gemeinderat über die Option, in der Nachbarschaft Regionalliga zu spielen. Und zum großen Finale werden dann die Mitglieder über die Pläne beschließen.

Sportlich zeigte die Mannschaft, dass sie den Aufstieg im Kreuz hat. Allerdings gehörte die Anfangsphase den Pipinsriedern, die auch ihr Niveau einer Spitzenmannschaft zeigten. Nach einer halben Stunde hatten die Kicker aus dem Dachauer Hinterland ihre beste Phase, in der überraschend im Tor aufgestellte Winterzugang Daniel Sturm seine Feuertaufe bestand. Nach einer Ecke parierte der Keeper erst einen Kopfball und dann den Nachschuss aus kürzester Distanz. Drei Minuten später beim nächsten starken Vorstoß der Gäste war der Torwart aber chancenlos.

Nach dem Seitenwechsel manövrierten sich die Pipinsrieder selbst ein Stück weit ins Abseits durch eine ganz dumme Rote Karte. Emre Arik leistete sich einen Ellbogenschlag gegen den Unterföhringer Abwehrchef Andreas Brandstetter (51.). FCU-Coach Andreas Pummer sah nach dem Spiel keinen Grund zur Diskussion: „Für die Beurteilung solcher Szenen haben wir ja einen Schiedsrichter.“

In Rückstand und in Überzahl legte der FCU einen Gang zu. Der Ausgleich durch Michael Kain war dann auch eine logische Konsequenz des Spielverlaufs (58.). Nach einer Ecke von Yasin Yilmaz kam der Mittelfeldmann im Fünfmeterraum zum Kopfball. Dem Ausgleich folgte dann ein Geduldsspiel gegen die nur noch auf den goldenen Konter lauernden Gäste. Im Stile einer Spitzenmannschaft wartete der FCU auf seine eine Chance, die dann auch in der 82. Minute kam. Martin Büchel hatte sich im Strafraum bis zur Grundlinie durchgetankt und fand mit der Hereingabe Joker Nimat Torah, der vor dem leeren Tor nur noch den Fuß hinhalten musste.

Mit diesem Sieg hat der FC Unterföhring nun den zweiten Tabellenplatz gefestigt und sechs Punkte Vorsprung auf den FC Pipinsried, der auch mit zwei Nachholspielen nicht an den Kickern aus dem Münchner Norden vorbei kommt. Mit zwei Siegen hat Unterföhring den direkten Vergleich gewonnen, was im Aufstiegsfinale der Bayernliga auch zum Tragen kommen kann. 

FC Unterföhring – FC Pipinsried 2:1 (0:1).

FCU: Sturm – Schlottner, Brandstetter, Kelmendi, Putta – Kain, Yilmaz (87. Krabler), Büchel, Kubica (69. Torah), Dora – Faber (90.+1 Hofmann).

Tore: 0:1 Berger (32.), 1:1 Kain (58.), 2:1 Torah (82.). Rot: Arik (51., Tätlichkeit).

Quelle: fussball-vorort.de

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