FCU will sich bis zur Winterpause in der Spitzengruppe festsetzen

Pummer winkt beim Thema Regionalliga ab

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Andreas Pummer Der Trainer winkt beim Thema Regionalliga ab.

Unterföhring – In 270 Minuten Fußball entscheidet sich das möglicherweise wichtigste Gesprächsthema für die Winterpause und die Weihnachtsfeier des FC Unterföhring.

Im Gastspiel in Pipinsried (Sonntag, 14 Uhr), im Heimspiel gegen den Zweiten Sonthofen und bei der Reise zum TSV 1860 Rosenheim muss der FCU punkten, um an der Spitzengruppe dran zu bleiben. Aktuell haben die Unterföhringer als Tabellenfünfter fünf Zähler Rückstand zur Spitze. Trainer Andreas Pummer würde auch gerne in der Winterpause den Anschluss nach ganz vorne halten, „aber von dem einstelligen Tabellenplatz als Saisonziel rücke ich weiter keinen Millimeter ab“.

Dieses Vorhaben ist in der sehr ausgeglichenen Bayernliga genügend Herausforderung. In der Mannschaft ist die Regionalliga nicht das große Gesprächsthema und auch der Trainer winkt gleich ab. Für Pummer würde eine Diskussion über den Sprung in Bayerns höchste Amateurklasse keinen Sinn ergeben, weil die Leistungen nach der zwischenzeitlichen Tabellenführung für solche Träume zuletzt nicht konstant genug waren. Darüber hinaus seien die Überlegungen, ob Regionalliga beim FCU machbar ist, eine Sache der Vereinsführung. Das Team könne die Ziele noch nach oben korrigieren, wenn der einstellige Tabellenplatz zum Saisonende hin sicher sei. Für das Unterfangen, sich für den zweimonatigen Winterschlaf in der Spitzengruppe festzusetzen, hat der Trainer des FCU keinen konkreten Plan mit einer Zielvorgabe an das Team. „Wir haben noch drei Spiele bis zur Winterpause, also will ich auch neun Punkte holen“, sagt Pummer. Er möchte jede Partie gewinnen und fährt auch mit einem guten Gefühl am Sonntag nach Pipinsried.

Unterföhring hat im Dachauer Hinterland in der Vergangenheit immer gute Spiele gemacht. Nichtsdestotrotz warnt der Trainer vor einer Mannschaft, die sich nach einem Trainerwechsel unter der Vorrunde stabilisiert hat. Immer wieder drehte Pipinsried in den Schlussminuten Spiele. Absoluter Höhepunkt war das Duell mit Kottern, als es nach 83 Minuten 0:2 stand und Pipinsried am Ende 4:2 gewann. Kein anderer Bayernligist hat in der Schlussphase der Matches so oft getroffen wie Pipinsried. Aber die Truppe des ehemaligen Ismaninger Trainers Bernd Weiß ist defensiv auch verwundbar, was acht Gegentore in den jüngsten drei Spielen belegen. Personell ist beim FCU fast alles an Bord.

Auch Yasin Yilmaz ist wieder voll einsetzbar und könnte im Spielaufbau die Akzente setzen, die zuletzt bei der Nullnummer gegen Erlbach schmerzlich vermisst wurden.

Voraussichtliche Aufstellung: Akalski – Schlottner, Brandstetter, Eder, Irmler – Büchel, Yilmaz – Arkadas, Jungwirth, Baydemir (Hollering) – Faber.

Quelle: fussball-vorort.de

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