Lob für TSV Hartpenning

Raiffeisen-Cup viel Arbeit für die Wachsler

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Endlich geht’s los: Die Teilnehmer U10 und U11 starten in den Raiffeisen-Cup in Großhartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.
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Zu kämpfen hatten die Teilnehmer des Raiffeisen-Cups in Hartpenning.

Schwere Bedingungen hatten die 181 Kinder und Jugendlichen am Samstag beim Raiffeisen-Cup, aber alle haben das Langlauf-Rennen gemeistert. Großes Lob gab es auch für die Organisatoren des TSV Hartpenning.

Großhartpenning – Die Freude war den 181 Kindern und Jugendlichen anzusehen, als am Samstag mit dem nominell vierten Rennen zum Raiffeisen-Cup die Wettkampfserie 2018/19 endlich losging. „Immer nur trainieren macht auf Dauer keinen so richtigen Spaß“, sagte ein Langlauf-Zwergerl, das sich tapfer bis ins Ziel durchgekämpft hatte. Und gerade für die jüngsten Teilnehmer war der Bewerb auf der Loipe am Sportplatz in Großhartpenning ein Kampf. „Das war heute eine echte Herausforderung“, bestätigte Kampfrichter Werner Mattner. „Denen hat es ständig die Spur verweht. Da mussten sie wirklich hart arbeiten, um vorwärtszukommen.“

Die äußeren Bedingungen am Waldrand von Großhartpenning waren alles andere als optimal für ein Langlauf-Rennen. Temperaturen um die Null Grad, immer wieder einsetzender heftiger Schneefall und dann auch noch beißender Gegenwind, vor allem auf der Bergauf-Strecke, das machte den Rennläufern und auch den Wachsern das Leben schwer. „Das ist heute wirklich problematisch zum Laufen“, sagte die Hartpenninger Trainerin Kathi Meixner. Und mit einem Blick auf ihr fleißiges Wachsteam meinte sie: „Bei den ständig wechselnden Schneeverhältnissen haben wir wirklich gut zu tun.“ Dem konnte der Lenggrieser Langlauf-Papst Ernst Strobl nur zustimmen: „Es ist vor allem die hohe Luftfeuchtigkeit, die es zum Wachsen so schwierig macht.“

Zumindest für die jüngeren Altersklassen gab es keine Probleme – sie mussten mit Fellen laufen. In mehreren Gruppen, nach Altersklassen aufgeteilt, wurden die Athleten im Massenstart auf die Strecke geschickt. Der erste, der nach einer Runde das Ziel erreichte, war Jona Grojzdek (U9/SC Lenggries) in 9:21,1 Minuten, gefolgt von Marinus Rummel (U8/TSV  Hartpenning) in 9:27,9 und seiner Vereinskameradin Maria Meixner (U9) in 9:50,3 Minuten.

Zur Sache ging es in den höheren Altersklasse. „Die sind bereits so gut trainiert, dass sie einfach kräftig durchschieben“, lobte Strobl. Die Mama von Maria und Johannes Gatter (SLV Tegernsee) kam beim Anfeuern richtig in Stress. Denn während der Sohnemann mit schnellen Schritten bereits dem Ziel entgegen strebte, legte daneben gerade Schwester Maria die ersten kräftigen Schübe in den Schnee. So fiel auch der familiäre Jubel entsprechend groß aus: Johannes gewann die Klasse U13, seine Schwester die U14.

Ein großes Lob gab es auch für die Organisatoren vom TSV Hartpenning von der Lenggrieser Langlauf-Familie Müller: „Dass wir uns hier in der Turnhalle etwas aufwärmen können, ist super. Das ist schon etwas anderes, als etwa auf der Moni-Alm, wo du bis zur Siegerehrung im Freien frieren musst.“ Und Letztere wurde dann samt großer Tombola mit zahlreichen Preisen für die Teilnehmer ebenfalls in die Sporthalle am Hartpenninger Fußball-Platz verlegt. In der Vereinswertung hatte der SC Lenggries mit 3639 Punkten die Nase vorne vor dem gastgebenden TSV Hartpenning (2421) und dem SC Gaißach (1433). 

Quelle: Merkur.de

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