Der Rasen wird gegen Chemnitz brennen

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Früher Kapitän bei Haching, jetzt Torwart in Chemnitz: Stefan Riederer kehrt am Samstag kurz in den Sportpark zurück.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching erwartet gegen den Chemnitzer FC nicht nur wegen den sommerlichen Temperaturen einen heißen Kampf.

Bis zu 34 Grad sagt der Wetterdienst an diesem Samstag in Unterhaching voraus. Genau dann, wenn um 14 Uhr die SpVgg Unterhaching ihren Heimspiel-Auftakt gegen den Chemnitzer FC bestreitet, wird der Rasen glühen. Laut Teamchef Manuel Baum aber nicht nur wegen den äußeren Bedingungen. „Das wird ein heißer Tanz nicht nur aufgrund der Temperaturen sondern auch wegen dem Gegner“, sagt Baum.

Der Gegner dürfte mit einer Menge Wut im Bauch in den Unterhachinger Sportpark reisen. Die vor der Saison als Aufstiegskandidat gehandelten Sachsen haben den Drittliga-Auftakt komplett verschlafen. Die Mannschaft von Trainer-Routinier Gerd Schädlich verlor zu Hause gegen den VfL Osnabrück überraschend deutlich mit 0:3. Auch wenn Baum hofft, dass die Chemnitzer vielleicht ein wenig „eingeschüchtert“ sein könnten, sieht der 33-Jährige im Tabellensechsten der Vorsaison einen dicken Brocken. „Das ist ein bombenstarker Gegner, der zu den Aufstiegsfavoriten gehören wird“, sagt Baum über den ehemaligen Zweitligisten.

Der aktuelle Tabellenletzte muss zwar auf den gelb-rot gesperrten ehemaligen Bundesligaspieler von Fortuna Düsseldorf Ronny Garbuschewski verzichten. Die Chemnitzer haben aber gerade im Sturm mit Akteuren wie dem Ex-Hachinger Drittliga-Torschützenkönig Toni Fink genügend starke Spieler in ihren Reihen, um Ausfälle zu kompensieren. Unabhängig wer aufläuft, erwartet Maximilian Welzmüller ein heißes Duell. Die 0:5-Klatsche in der Rückrunde in Chemnitz ist noch nicht verdaut. „Das steckt noch im Hinterkopf.“ Der Hachinger Kapitän brennt auf das Duell. „Gegen Teams aus dem Osten sind wir besonders motiviert, da geht es immer hitzig zur Sache“, sagt der defensive Mittelfeldspieler.

Der letztjährige Hachinger Stammtorhüter Stefan Riederer, der in dieser Saison für die Sachsen aktiv ist, kommt bei seiner Rückkehr in den Sportpark hingegen nicht allzu sehr ins Schwitzen. Der 27-Jährige ist nach seiner schweren Knieverletzung noch nicht ganz auf seinem alten Level und darf erst einmal im Schatten auf der Ersatzbank Platz nehmen. „Das ist wenigstens das einzig Gute“, sagt Riederer. Dem zu seiner Hachinger Zeit in München wohnenden Torhüter geht es in seiner neuen Heimat soweit ganz gut. Er habe sich gut eingelebt und auch sportlich ist er zufrieden. „Das Knie hat bisher gehalten, aber es fehlt noch ein bisschen“, beschreibt Riederer seinen aktuellen Leistungsstand.

Schädlich habe Riederer gesagt, dass er einen Einsatz Riederers noch als zu gefährlich betrachte. Aus diesem Grund ist bei den Chemnitzern vorerst Philipp Pentke, ehemaliger Torwart des TSV 1860, die Nummer eins. „Es schaut aber ganz gut aus. Ich bin zuversichtlich, dass es klappt“, beschreibt Riederer seine Chancen auf die Nummer eins. Spätestens nach dem Spiel wartet auf Riederer, der im Moment noch ohne große Möbel in seiner Chemnitzer Wohnung auskommen muss, dann definitiv eine Arbeit zum Schwitzen. Dann soll nämlich der Umzugswagen von München nach Chemnitz rollen.rmf

SpVgg Unterhaching: Ko. Müller – Hingerl, Hofstetter, Erb, Götze – Rohracker, Welzmüller, Moll, Bichler – Haberer, Voglsammer

Quelle: fussball-vorort.de

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