Rasendoktor Höß bleibt daheim

+
Die nächste Klippe auf dem Weg nach oben wartet auf Serge Yohoua & Co. in Sonthofen.

Der FC Pipinsried hat sich unter der Woche durch den 4:3-Sieg gegen den SV Raisting auf den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Bayernliga Süd vorgeschoben. Am Samstag muss der FCP beim 1. FC Sonthofen antreten, der Anstoß erfolgt um 17 Uhr in der Werbe Blank Sports Arena in Sonthofen.

Konrad Höß war bereits einen Tag nach dem Raisting-Spiel wieder auf der FCP-Anlage unterwegs. Seine Aufgabe: Den Rasen in der FCP-Arena richten, der im Raisting-Spiel arg in Mitleidenschaft gezogen worden war. Rasendoktor Höß über seinen Patienten: „Pünktlich zum Spiel hat es ja heftig angefangen zu regnen, und jetzt ist unser Platz sehr pflegebedürftig. Aber das kriege ich bis zum nächsten Heimspiel schon wieder hin.“

Weniger optimistisch sieht Höß der Fahrt nach Sonthofen entgegen. „Das Match gegen Raisting hat mir gar nicht gefallen. Nach einem 4:1 darf man nicht mehr so in die Bredouille kommen wie es uns passiert ist. Dieses Spiel hat mich schon sehr mitgenommen“, erklärt Höß. Die Reise nach Sonthofen wird sich der Chef des Dorfclubs ersparen: „Raisting hat mir gereicht. Das war sehr nervenaufreibend, das brauche ich nicht ein paar Tage später gleich noch einmal.“

Auch FCP-Spielertrainer Tobias Strobl war mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden: „Gerade das Defensivverhalten hat mir gar nicht gefallen. Nach einem 4:1-Vorsprung darf man nicht mehr in solche Probleme geraten.“

In Sonthofen erwartet der FCP-Vorturner eine taktisch gute Mannschaft: „Sonthofen hat mit Esad Kahric einen sehr erfahrenen Coach. Er wird sich taktisch sicherlich etwas einfallen lassen, um uns erneut zu schlagen.“

Die Pipinsrieder mussten in der vergangenen Saison eine bittere 0:2-Niederlage bei Sonthofen hinnehmen. Damals hätte der FCP einen großen Schritt in Richtung Direktqualifikation für die Regionalliga machen können. „Da haben wir auf jeden Fall etwas gut zu machen. Nochmal wollen wir gegen Sonthofen nicht verlieren. Wir müssen aus dem letztjährigen Rückspiel lernen und dürfen auf keinen Fall ins offene Messer laufen. Es gilt, kontrollierte Angriffe zu fahren“, erklärt Strobl ehrgeizig.

Der 1. FC Sonthofen steht nach dem 2:1-Sieg unter der Woche gegen die SpVgg Hankofen-Hailing auf dem vierten Tabellenplatz, er könnte im Falle eines Heimsieges zum FC Pipinsried aufschließen.

Der FCP-Coach Tobi Strobl muss auf Peter Herger und Philip Grahammer verzichten, die sich beide im Urlaub befinden. Wieder zurück ist dagegen Arthur Kubica, der gegen den SV Raisting aus privaten Gründen gefehlt hat. Maximilian Zischler wird zwar im Kader stehen, allerdings laboriert er an einer Kapselverletzung. „Maxi war beim Arzt und dort wurde ihm versichert, die Verletzung könne nicht schlimmer gemacht werden. Allerdings hat er große Schmerzen und so wird er nur zum Einsatz kommen, wenn es gar nicht anders geht“, so Strobl.

Weiterhin fehlen wird dem FCP Torhüter Stefan Held, für den die Pipinsrieder allerdings schon Ersatz gefunden haben. Georgios Blantis wird die Position hinter Stammtorhüter Tobias Antoni einnehmen. Blantis spielte in der Vergangenheit beim VfB Eichstätt, dort kam der junge Torhüter allerdings zu keinem Pflichtspieleinsatz. Zudem spielte der junge Grieche in der Jugend beim TSV 1865 Dachau. Dort kam er in der Herrenmannschaft allerdings nicht an Toni Schröter und Maximilian Mayer vorbei. „Er hat nun bei uns unterschrieben. Damit ist das Problem des zweiten Torhüters Geschichte“, erklärt FCP-Chef Konrad Höß.

Werde Mannschaftsverwalter für dein Team!

Hol dir hier einen Zugang: http://statistik.fussball-vorort.de

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Traum-Ergebnis! Hachinger Aufstieg zum Greifen nahe
Traum-Ergebnis! Hachinger Aufstieg zum Greifen nahe
FFB im Freudentaumel: Der SCF hält die Klasse direkt
FFB im Freudentaumel: Der SCF hält die Klasse direkt
Schmöller im Meister-Interview: "Drei Tage durchfeiern"
Schmöller im Meister-Interview: "Drei Tage durchfeiern"
Pummer: "Werde dem Verein auch künftig verbunden bleiben"
Pummer: "Werde dem Verein auch künftig verbunden bleiben"

Kommentare