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Pframmern gegen Eber: Kommt die Wiedergutmachung nach der 1:10 Niederlage?

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Bereit für die Wiedergutmachung nach dem 1:10 in Zamdorf: Pframmerns Kicker.
Bereit für die Wiedergutmachung nach dem 1:10 in Zamdorf: Pframmerns Kicker. © cr

Der TSV Oberpframmern trifft am Sonntag (14:30 Uhr) auf den TSV Ebersberg. Mit einem Punkt könnten die Gastgeber den Klassenerhalt perfekt machen.

Oberpframmern – Eigentlich hatte Pressesprecher Michael Huber nach dem außergewöhnlichen 1:10-„Kollektivausfall“ in Zamdorf schon alles zur „Demütigung für jeden Einzelnen“ aus Oberpframmerner Perspektive gesagt. Unabhängig davon, dass der TSVO daheim an diesem Sonntag gegen den TSV Ebersberg (Anstoß 14.30 Uhr) schon mit einem Unentschieden den Klassenerhalt in der Kreisliga 3 besiegeln kann, hätten die noch einsatzfähigen Teamkollegen des verletzten Spielführers zwingend „Wiedergutmachung bei sich selbst sowie den Fans für einen untragbaren Auftritt“ abzuleisten.

Allzu hoch dürfe man das Zamdorfer Scheibenschießen aber auch nicht hängen, findet der erfahrene Huber. „Wir haben in der Rückrunde schon so viel gewonnen und aufgeholt, da darf der Klassenerhalt schon gefeiert werden, sollten wir ihn am Sonntag schaffen.“ Ein Pframmerner Heimsieg hätte bei einem Kirchseeoner Dreier im Parallel-Derby in Hohenlinden für die Eber ebenfalls Klarheit zur Folge. In diesem Fall wäre der zweite Abstieg in Folge für das Team von TSV-Trainer Timi Tepedelen nur noch über die Relegation zu verhindern.

Freiwillig werden die Ebersberger den Sündenbock nicht hergeben

Gleichwohl hätten die Kreisstädter eher „einen positiven Effekt“ aus ihren jüngsten Punkteteilungen mit Zamdorf (0:0) und Oberföhring (2:2) gezogen, wie Eber-Kapitän Maxi Volk erklärt: „Obwohl die Ergebnisse und Punktausbeute nicht ganz zufriedenstellend waren, werden wir weiterhin alles versuchen, um die Klasse direkt zu halten, bis rechnerisch alles fix ist.“

Um die Gefahr der gedemütigten Heimelf, mache er sich aber nur bedingt Gedanken. „Ich kann ja nicht leugnen, dass wir das Ergebnis nicht wahrgenommen haben. Zweistellig kommt ja in der Kreisliga nicht allzu oft vor. Das will Pframmern natürlich berichtigen und wir sollen jetzt dafür herhalten.“ Freiwillig werden die Eber den Sündenbock freilich nicht geben. „Wir haben uns ja selbst im Hinspiel nicht mit Ruhm bekleckert und sang- und klanglos gegen Pframmern mit 0:3 verloren“, erinnert Volk neben der situativen Erfolgsnotwendigkeit ebenfalls an den eigenen Rehabilitationsdrang.

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