Der TSV ist auf dem besten Weg zum Klassenerhalt

Reichlmayr rettet Buchbach Remis gegen Augsburg

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Keeper Thomas Reichlmayr konnte sich gegen die Augsburger Reserve auszeichnen.

TSV Buchbach – Der TSV Buchbach hat die 40-Punkte-Marke geknackt und ist auf bestem Wege zum Regionalliga-Erhalt.

Vor 650 Zuschauern erkämpfte er sich am Freitagabend ein 1:1 gegen den FC Augsburg 2, das den Gastgebern mehr hilft als den Fuggerstädtern.

„Wir sind noch nicht durch“, mahnte Co-Trainer Walter Werner, der mit dem Remis aber zufrieden war. „Wir mussten nach der Pause einige Male in höchster Not klären und uns immer wieder in die Bälle werfen, hätten aber eine Minute vor Schluss durch Ali Petrovic den Lucky Punch setzen können. Aber das wäre des Guten zu viel gewesen.“ Petrovic durfte nach seiner umstrittenen Sperre aus dem Pokalspiel gegen Memmingen wieder ran, bekam aber nur einen Freispruch zweiter Klasse: Verbunden mit der Spielerlaubnis für den Ligabetrieb sind zwei Spiele Sperre im Pokal.

Mann des Abends auf Seiten der Rot-Weißen, die nur drei Auswechselspieler auf der Bank hatten, war Keeper Thomas Reichlmayr, der sein Team mit starken Paraden gegen Bastian Kurz (19.) und Julian Günther-Schmidt (35.) im Rennen hielt und nach der Pause vor allem Bundesliga-Profi Shawn Parker zur Verzweiflung trieb.

Erst nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Fahrt auf. Die Führung für die Gäste erzielte der eingewechselte Efkan Bekiroglu, der nach einer Flanke von Yannic Thiel aus zehn Metern wenig Mühe hatte. Doch der TSV antwortete prompt: Markus Grübl tankte sich energisch bis zum Strafraum durch, Thomas Breu erwischte seinen abgeblockten Schuss und vollendete aus acht Metern zum Endstand (65.).

Die stark abstiegsbedrohten Gäste hatten mehr Ballbesitz und auch ein Plus an Chancen, aber in der 89. Minute tauchte Petrovic nach starkem Zuspiel von Stefan Denk frei vor Ioannis Gelios auf. Er konnte den Augsburger Schlussmann jedoch aus zehn Metern nicht überwinden. „Wir hatten auch Spieler dabei, die den Abstiegskampf nicht gelebt haben. Insgesamt war ich mit der Einstellung nicht zufrieden, da wäre mehr drin gewesen“, sagte Ex-Nationalspieler und FCA-Coach Christian Wörns.

Text: buc

Quelle: fussball-vorort.de

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