SVH reist mit breiter Brust zum Meisterschaftskandidaten

+
Kampfansage: Auch wenn der SVH Außenseiter ist, will er den nächsten Gegner ins Wanken bringen.

Heimstetten - Nach den jüngsten Erfolgen sind die Erwartungen groß, Manager Michael Matejka tritt vor der Partie in Aindling aber auf die Euphoriebremse.

Bis tief in die Vorrunde hinein würde der Reifeprozess seiner jungen Elf mindestens dauern. Das hatte Trainer Claus Schromm vor dem Start des SV Heimstetten in die Bayernliga-Saison prophezeit. Während der beiden jüngsten Spiele beim Freien TuS Regensburg (3:1-Sieg) und dem Remis gegen den SV Schalding-Heining (1:1), ließ das Team deutliche Fortschritte erkennen.

Vier Punkte wurden geholt, mit ein bisschen mehr Kaltschnäuzigkeit wären es sechs geworden. Für Schalding war das Unentschieden überaus schmeichelhaft. Es scheint, als hätte sich die erstrebte Konkurrenzfähigkeit früher eingestellt als erträumt und deshalb wird die Brust bei den Funktionären des Aufsteigers vor dem Auswärtsspiel beim TSV Aindling am heutigen Freitag (19.30 Uhr) merklich breiter.

"Wir sind krasser Außenseiter"

Manager Michael Matejka: „Wir sind krasser Außenseiter, fahren da aber sicher nicht hin, um uns hinten reinzustellen. Das haben wir noch nie gemacht, das wäre nicht der SV Heimstetten.“

Voraussichtliche Aufstellung:

Ammar, Wich, Mayer, Paul, Kartal, Moll, C. Schmitt, Ibrahim, Toy, Oretan, Aydemir.

Nur weil Aindling zu den Anwärtern auf die Meisterschaft zählt, wäre Matejka auch mit einem Punkt zufrieden. Ansonsten hätte er wohl sein Visier vollends aufgeklappt. Aber seine Euphorie ist durchaus nachvollziehbar. Nicht zu erwarten war schon die Dominanz der Schromm- Elf in Regensburg, völlig überraschend kam, wie der SV Heimstetten den starken Schaldingern nach frühen 0:1-Rückstand in der achten Spielminute die restliche Spielzeit lang zusetzte. Die Gäste konnten kaum noch ihre gefährlichen Bälle in die Spitze spielen, wie die Bienen kreisten die SVH-Kicker stets um den Ballbesitzer. Nur vor dem Tor versagten die Nerven, allen voran klebte dem starken Stürmer Ibrahim Aydemir das Pech an den Schuhen. Irgendwann wird bei ihm der Knoten platzen, da ist sich Matejka sicher.

Genauso wie bei seinen Kollegen zeigt auch seine Formkurve steil nach oben. Vor dem Spiel in Regensburg hatte Schromm mit seiner Mannschaft dreimal in Folge verloren. Da hatte Matejka gerne auf die lange Verletztenliste des SVH gezeigt. Sascha Memisevic, Dominik Schmitt, Alexander Schmalhofer haben heuer noch keine Minute gekickt.

Talente wichtiger Bestandteil

Weil die jungen, schnellen und gut ausgebildeten Spieler des SVH allem Anschein nach endgültig in der Bayernliga angekommen sind, verliert diese Ausrede mehr und mehr an Gewicht. Es fällt eher schwer, sich den Ausfall dieser Talente vorzustellen.

„Ich weiß, ich weiß“, sagt Matejka. Dennoch glaubt er, dass Trainer Schromm gerade um Memisevic über kurz oder lang nicht herumkommen wird. „Der trainiert enorm gut und vielleicht sitzt er gegen Aindling schon wieder auf der Bank“, teilt der Manager mit. Wenn der SVH erneut Zählbares mit nach Hause bringt, wird aber auch für Memisevic der Sprung in die Startelf schwer werden.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

TSV 1865 Dachau nimmt Saisonsieg Nummer sieben ins Visier 
TSV 1865 Dachau nimmt Saisonsieg Nummer sieben ins Visier 
Trotz Unterstützung der Mannschaft: SpVgg Langenpreising feuert Trainer Hösl
Trotz Unterstützung der Mannschaft: SpVgg Langenpreising feuert Trainer Hösl
TSV Buchbach mit großer Personalmisere gegen den VfR Garching
TSV Buchbach mit großer Personalmisere gegen den VfR Garching
Nominierung dank Kiosk-Kamera: Florian Bacher für den Bayern-Treffer des Monats nominiert
Nominierung dank Kiosk-Kamera: Florian Bacher für den Bayern-Treffer des Monats nominiert

Kommentare