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Relegation gegen Landsberg - Stier: "Wir sind besser"

F: Rabuser

„Es gibt auch ein Leben nach der Bayernliga.“ Manfred Fleischer hat das gesagt, der Fußballboss des BCF Wolf-ratshausen. Das war in jenen düsteren Tagen Ende August letzten Jahres.

Die Mannschaft hatte die ersten sieben Spiele allesamt verloren, die Trennung von Trainer Patrik Peltram hatte in der Folge eine Lawine ausgelöst, Mitarbeiter, Helfer und Spieler gingen, Peltrams Nachfolger Marco Stier musste eine neue Mannschaft aufbauen. Und hätte damals jemand Fleischer gesagt, der BCF werde am Ende der Saison Relegation spielen, er hätte es als „tollen Erfolg“ gewertet.

Zwischenzeitlich war sogar der direkte Klassenerhalt möglich, weshalb sich nun die Freude über den Relegationsplatz doch in Grenzen hielt. Aber man ist optimistisch, darf es auch sein. Es geht am heutigen Mittwoch auswärts (18.30 Uhr) und am Samstag daheim (16.30 Uhr) gegen den TSV Landsberg, bei dem man am letzten Bayernligaspieltag 2:1 gewonnen hat. „Wir sind die bessere Mannschaft“, Marco Stier ist davon überzeugt, weiß aber als früherer Profi nur zu gut, dass im Fußball nicht immer der Bessere gewinnt. Es werde „deutlich mehr“ zur Sache gehen als im letzten Punktspiel, erwartet Stier, Relegation bedeutet Stress, großen Stress, nur der Sieger behauptet seinen Platz in der Bayernliga.

Klar, das Leben geht auch in der Landesliga weiter, Fleischer dürfte seinem Coach keinen großen Vorwurf machen. Zu viele Punkte wurden vor dessen Zeit verspielt. Stier aber ist ein ehrgeiziger junger Mann, schon die Tatsache, dass der direkte Klassenerhalt verpasst wurde, ärgert ihn maßlos. Nun will er das Ziel zumindest auf dem Umweg über Landsberg erreichen, hat den Gegner, der im Gegensatz zum BCF kein Freilos hatte, in den engen Partien gegen Türkspor Augsburg nochmal beobachtet. „Wir müssen sehr wach sein“, fordert er. Manfred Fleischer dagegen war am Sonntag in Unterhaching, hat der SpVgg gegen Elversberg die Daumen gedrückt. Steigt Haching in die 3. Liga auf, hätte Wolfratshausen auch als Verlierer noch eine Chance, die Bayernliga zu erhalten. Und das wäre mehr, als Fleischer erhoffen durfte, damals im August.

Quelle: fussball-vorort.de

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