Pipinsried hat die Relegation im Hinterkopf

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Den FCP-Kasten sauber halten wollen Keeper Tobias Antoni und Thomas Berger in Schwabmünchen.

Die Relegation ist dem FC Pipinsried sicher, doch wie geht es nach dem Spiel am Samstag um 16 Uhr beim TSV Schwabmünchen weiter? Das hängt alles von dem Ausgang des Abstiegskampfs in der 2. Bundesliga ab. Müssen die Münchner Löwen oder Greuther Fürth in die Relegation, verzögert sich der Relegationsstart für die Regionalliga.

Sollten die beiden Großvereine aus Franken und der Landeshauptstadt zweitklassig bleiben, startet der FCP bereits am kommenden Dienstag in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Gegner sind dann der Tabellenfünfzehnte oder -sechzehnte der Regionalliga Bayern. Dies wären aktuell der SV Heimstetten oder der VfR Garching.

Konrad Höß hat beide Mannschaften schon gesehen: „Die spielen keinen schlechten Fußball. Das wird schon eine ganz enge Sache für uns.“ FCP-Coach Tobias Strobl hätte nichts gegen einen Relegationsstart in der kommenden Woche: „Ich hoffe, es geht alles schnell über die Bühne. Denn eine lange Relegation wirkt sich wieder extrem negativ auf die Vorbereitung für die kommende Saison aus.“

Zuvor steht für den FCP allerdings noch das Spiel in Schwabmünchen auf dem Plan. Und dieses Match hat für FCP-Coach Tobias Strobl aus zwei Gründen eine große Bedeutung. Zum einen will sich der FCP-Spielertrainer für die anstehende Relegation einspielen, zum anderen geht es für den TSV Schwabmünchen noch um den Klassenerhalt – und da will sich der FCP-Coach keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen.

Auch FCP-Boss Konrad Höß stellt klar: „Schwabmünchen braucht dringend noch Punkte, ich erwarte von jedem unserer Spieler, dass er diese Partie zu einhundert Prozent ernst nimmt. Im Hinblick auf die Relegation muss sich jeder Spieler noch einmal zeigen. Zudem muss es für jeden Spieler eine absolute Befriedigung sein, in der Bayernliga spielen zu dürfen.“

Kurz vor dem Saisonhöhepunkt hat sich der FC Pipinsried in den vergangenen Wochen nur selten von seiner Schokoladenseite präsentiert. Auch FCP-Coach Tobias Strobl sucht nach einer Erklärung: „Max Zischler und ich, wir haben uns in den vergangenen Wochen viele Gedanken gemacht. Wieso es nicht läuft, und was wir ändern können...“ Der Hepberger hat einen Ansatz: „Vielleicht haben wir nach der Winterpause etwas zu viel Druck aufgebaut. Nun gilt es, einfach die alte Lockerheit wiederzufinden und so den Spaß mit ins Spiel zu nehmen. Für unser Auftreten ist eine gewisse Unbekümmertheit extrem wichtig. Das Training unter der Woche hat aber gezeigt, dass die Mannschaft auf einem guten Weg ist.“

In Schwabmünchen rechnet Strobl mit einem hochmotivierten Gegner: „Der TSV alles in der eigenen Hand. Bei einem Sieg spielen sie auch in der nächsten Saison in der Bayernliga. Deshalb werden die Schwabmünchner alles in die Waagschale werfen, um die drei Punkte einzusacken.“ Strobl fügt hinzu: „Das wird in erster Linie ein Kampfspiel. Schwabmünchen wird versuchen, unser Spiel kaputt zu machen, um dann über Konter zum Erfolg zu kommen.“

In Schwabmünchen muss Strobl vermutlich weiter auf Andreas Schuster verzichten. „Ich hoffe, dass Andi im Kader ist, aber wir werden kein Risiko im Hinblick auf die Relegation eingehen“, so Strobl. Unter der Woche nur eingeschränkt trainieren konnten Christian Adrianowytsch und Sebastian Fischer. Wieder im Kader ist Arthur Kubica.

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Quelle: fussball-vorort.de

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