Die Relegation ist dem FC Ismaning sicher

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Geschlossen gegen den Abstieg: Der FC Ismaning kann den Kopf noch aus der Schlinge ziehen.

FC Ismaning - Am Donnerstagabend hat der FC Ismaning sein Etappenziel erreicht. Mit der nun offiziellen Abmeldung des SV Wacker Burghausen II aus der Bayernliga hat der FCI sich sicher für die Relegation zwischen Bayern- und Landesliga qualifiziert.

Das Derby gegen den VfR Garching (Samstag, 14 Uhr) ist nach den jüngsten Ereignissen kein Schicksalsspiel mehr für den FCI, sondern eine Art erstes Testspiel für die Saisonverlängerung. Die Statuten der Bayernliga sehen zwei direkte Absteiger und drei Teilnehmer in der Relegation vor. Der erste Absteiger steht bereits seit Wochen fest. Tabellenführer BC Aichach, zieht es zurück in die Bezirksliga. Nun kündigte der SV Wacker Burghausen an, nach dem Abstieg der ersten Mannschaft aus der dritten Liga die in der Bayernliga spielende U23 aufzulösen. Dies wird laut Burghausener Verlautbarung sicher vor dem 24. Mai passieren und damit ist der FCI erstmal gerettet.

Nach dem Training am Donnerstagabend wusste Trainer Xhevat Muriqi gar nicht was eigentlich los ist, als er auf dem Handy mehrere Glückwunschnachrichten las. Erst von einem ehemaligen Spieler wurde er aufgeklärt, dass in dieser Saison auch der letzte Platz reicht, um es in die Relegation zu schaffen. Mit dieser neuen Situation verbindet Muriqi vor allem Erleichterung. Erstmals seit Monaten fällt der enorme Druck, gewinnen zu müssen, von dem Team ab. Seine Mannschaft nehme natürlich die Partie gegen Garching ernst, „aber endlich haben wir einmal ein normales Spiel“.

Parallel zu den eigentlich bedeutungslosen Partien gegen die Regionalliga-Aspiranten Garching und Pipinsried kann der FC Ismaning nun für die Relegation planen, die aus bis zu vier Spielen besteht. „Da wird uns nichts geschenkt“, sagt Muriqi. Der Trainer rechnet nicht damit, dass Spieler in der Relegation wegen geplanter Urlaube fehlen werden. Grinsend merkt Muriqi an, dass alle so jung sind und deshalb auch noch keine Familien haben.

Gegen den VfR wird es offensiv richtig dünn. Neben Malcom Olwa (Schien- und Wadenbeinbruch) muss auch Markus Niedermann (Muskelfaserriss) definitiv passen. Dazu kommt noch Sebastiano Nappo, der angeschlagen ist und die ganze Woche nicht trainieren konnte. Dennoch ist Muriqi überzeugt, den Tabellenzweiten auf dem Weg in die Regionalliga ärgern zu können. „Gegen alle Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel haben wir gut mitgespielt“, sagt Muriqi.

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Quelle: fussball-vorort.de

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