Spiele an fünf unterschiedlichen Tagen zu zehn Uhrzeiten

Reserve des TSV Gilching-Argelsried: Terminkalender wie ein Bundesligist

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Auf Robert Brand und sein Team kommt ein straffes Programm zu.

Der Terminkalender der Gilchinger Reservefußballer gleicht dem einer Bundesliga-Mannschaft. Die 14 Begegnungen der Hinrunde in der Kreisklasse 1 absolviert der TSV an fünf verschiedenen Wochentagen zu zehn verschiedenen Uhrzeiten. „Wir müssen das so machen, sonst haben wir keine Chance mehr“, sagt Robert Brand.

Gilching– Der Trainer des TSV Gilching II ist bei der Wahl der Spieltermine absoluten Zwängen unterworfen. In diesem Jahr spielt er mit seinem Team nur noch die vierte Geige im Verein. Priorität genießen die Herren I und Damen I des Klubs, die beide in der Landesliga angesiedelt sind. Weil außerdem die Damen II in die Kreisliga aufgestiegen sind, sind die Reservisten des TSV von ihrer Bedeutung her noch eine weitere Stufe abgerutscht. „Wir müssen uns unterordnen“, stellt Brand klar.

Jeweils ein Spiel hat der Coach auf Mittwoch- oder Donnerstagabend festgelegt. Die meisten (6) finden am Sonntag statt, aber zu fünf verschiedenen Uhrzeiten. Denn nicht nur die Gilchinger müssen sehen, wie sie sich unter ihren ranghöheren Teams einordnen. Auch Gastgeber wie zum Beispiel der SC Weßling (14 Uhr) bevorzugen unterschiedliche Anstoßzeiten. Hinzu kommt, dass mit Beginn der Winterzeit schon um 14.15 Uhr gekickt wird.

Richtig gewöhnungsbedürftig dürfte für die Konkurrenz aus Alling und Fürstenfeldbruck West der Samstagmorgen sein. Bereits um 10 Uhr sind beide Partien an der Talhofstraße angesetzt. Nicht jedermanns Sache wird auch der Freitag sein. Der FSV Aufkirchen und der 1. SC Gröbenzell fahren in Gilching ab 19.30 Uhr jeweils eine Abendschicht. Ebenfalls an einem Freitagabend müssen Brand und sein Team beim FC Landsberied und beim FC Emmering antreten. Das Match in Emmering ist dem Wohlwollen des Fußballclubs geschuldet. Da am zweiten Septemberwochenende ein Spieler des TSV seine Hochzeit feiert, baten die Gilchinger um Verlegung, was vom Gastgeber prompt gewährt wurde. „So etwas nennt man Entgegenkommen“, bedankte sich Brand für den Service.

Auf die Wünsche des SV Inning wollte er allerdings nicht eingehen. Der hatte zum offiziellen Saisonauftakt am vergangenen Wochenende um eine Spielverlegung gebeten. Damit hätte er die eigene Vorbereitungsphase um zwei Wochen verlängert, weil er er am zweiten Spieltag keine Verpflichtungen in der Kreisklasse 1 hat. Brand lehnte ab, weil es ihm wichtig ist, von Beginn an jede Woche mit seiner Elf im Einsatz zu sein: „Wir müssen in einen Rhythmus reinkommen.“ Auch wenn das von seinem Team und den Gegnern ein hohes Maß an Flexibilität erfordert.  hch

Quelle: Merkur.de

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