FCP mit Respekt vor Kötzinger Angriff

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Der FCP steht nach dem ersten Spieltag an der Tabellenspitze.

FC Pipinsried - Besser hätte der Auftakt für den FC Pipinsried kaum sein können. Nach dem 4:1-Sieg in Landshut belegt der Verein aus der Gemeinde Altomünster den ersten Tabellenplatz in der Bayernliga Süd. Am heutigen Abend erwartet die Truppe um Spielertrainer Tobias Strobl nun den Aufsteiger aus Bad Kötzting. Anstoß ist um 18.30 Uhr in der FCP-Arena.

Die meisten Spieler beim 1. FC Bad Kötzting müssen sich für die Reise ins Dachauer Hinterland wohl einen Tag Urlaub nehmen. Etwa 200 Kilometer trennen die Mannschaft von Coach Manfred Stern und den Verein aus dem Dachauer Hinterland. Die Oberpfälzer, die in der vergangenen Saison als Meister der Landesliga Mitte vor dem DJK Vilzing aufgestiegen waren, konnten ihr erstes Saisonspiel gegen den Sportbund Rosenheim mit 2:1 gewinnen. Also nicht verwunderlich, dass FCP-Präsident Konrad Höß von einem „Großkampftag“ spricht. Sein Trainer Tobias Strobl, mit dem Höß sehr zufrieden ist, sieht die Lage etwas anders: „Wir werden zwar auf eine etwas robustere Mannschaft treffen als noch in Landshut, und ich gehe auch davon aus, dass Bad Kötzting fußballerisch einen Tick besser sein wird. Aber wir können schließlich auch kicken und werden daher versuchen, uns nicht auf einen Fight einzulassen, sondern die meisten Situationen spielerisch zu lösen.“

Eigentlich könnte der Pipinsrieder Chef völlig zufrieden mit dem Auftakt seiner Mannen sein, doch Höß stellt klar: „Noch kann man nicht von einem guten Start reden. Darüber kann man nachdenken, wenn man die Spiele Nummer vier und fünf hinter sich hat und dann immer noch so dasteht wie aktuell.“ Damit verweist Höß auf die Tabelle, in der der Dorfverein nach dem ersten Spieltag ganz oben steht. „Das ist ein schönes Bild, das ich mir natürlich gerne anschaue, aber mehr auch nicht“, so Höß weiter.

Neben dem Tabellenbild findet auch das spielerische Vermögen seiner Mannschaft großen Gefallen beim Präsident: „Es freut mich, wenn die Zuschauer sagen, dass ihnen der Fußball, den die Mannschaft spielt, gefällt.“ Doch Höß legt nach: „Vom Schönspielen hat man noch nie Punkte bekommen.“ Die SpVgg Landshut, die in der vergangenen Saison nur knapp der Relegation entgangen ist, gehört, schenkt man Höß Glauben, nicht zu den Mannschaften, die in der oberen Tabellenhälfte zu finden sein wird. „Bad Kötzting ist eine deutlich stärkere Mannschaft als Landshut, da bin ich mir sicher“, so Höß.

Gerade vor den beiden Offensivkräften Martin Psohlavec und Filip Trantina warnt der Klubchef: „Die haben in der vergangenen Saison beide sehr viele Tore geschossen. Da dürfen wir in der Defensive keine Chancen zulassen.“ In der Tat zählten Psoholavec (21 Tore) und Trantina (16 Tore) in der Landesliga Mitte zu den treffsichersten Akteuren der Liga. Trantina war auch am vergangenen Samstag beim Auftaktsieg mit einem Treffer erfolgreich. Dies scheint als Argument ausreichend, dass Höß im ersten Heimspiel der Saison 2014/2015 seine Defensive im Fokus sieht: „Wenn ich höre, dass die Stürmer von Landshut ein-, zweimal allein auf unseren Keeper zugelaufen sind, dann finde ich das nicht gut.“

Auch der Pipinsrieder Spielertrainer Tobias Strobl ist sich der Stärke der Bad Kötztinger Stürmer bewusst: „Wenn man den Statistiken glauben darf, dann sind das sicher zwei der besseren Stürmer in der Liga.“ Personell fehlt beim FC Pipinsried weiter Stürmer Michael Holzhammer. Wieder mitwirken darf dagegen Spielertrainer Tobias Strobl, der seine Rotsperre abgesessen hat. „Wir haben einen breiten und qualitativ hochwertigen Kader. Ich werde wahrscheinlich auf ein oder zwei Positionen umstellen. Aber endgültig entscheidet sich das erst nach dem Abschlusstraining“, so der Pipinsrieder Übungsleiter. Eine Umstellung wird wohl die Rückkehr von Strobl selbst sein, doch wer die Nummer zwei ist, gilt noch als völlig offen.

Quelle: fussball-vorort.de

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