Respektable Nullnummer

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Einen Punkt geholt: SVH-Trainer Claus Schromm (l.) ist mit dem 0:0 in Aindling zufrieden.

Heimstetten - Beim favorisierten TSV Aindling erkämpft sich der SV Heimstetten durch das 0:0 einen Punkt. SVH-Manager Michael Matejka sprach sogar vom "besten Bayernliga-Spiel."

Einen Achtungserfolg hat der SV Heimstetten in der Bayernliga-Partie gegen den favorisierten TSV Aindling gelandet. In einer an Höhepunkten armen, aber sehr intensiv geführten Begegnung hielt der Aufsteiger gut mit und sicherte sich mit 0:0 einen verdienten und sehr wertvollen Punkt. SVH-Manager Michael Matejka sprach sogar vom "besten Bayernliga- Spiel", das er seit langem gesehen habe.

Wenig Höhepunkte

Statistik

TSV Aindling – SV Heimstetten 0:0.

SVH: Ammar, Kartal (78. Ibrahim), Mayer, Paul, Wich (46. Malenoff), Kubica, C. Schmitt, Moll, Toy (70. Grabl), Oretan, Aydemir.

Schiedsrichter: Wolfgang Wallesch (Postau).

Zuschauer: 250.

Dabei mussten die 250 Zuschauer nur selten den Atem vor Spannung anhalten. Zwei Chancen hatte der TSV Aindling in der ersten Halbzeit, eine gab es für Heimstetten, das drückte auch in etwa das Verhältnis der Spielanteile aus. Als die sehr kompakt stehenden Aindlinger, als Mitfavorit in die Saison gestartet, das von Justin Ammar gehütete Tor unter Beschuss nahmen, landete der Ball einmal am Außennetz, ein anderes Mal schlitterte Simon Knauer nur knapp an einer guten Hereingabe von Lukas Kling vorbei (25.)
Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte dann Arthur Kubica für den Aufsteiger die Führung auf dem Fuß. Ibrahim Aydemir war über den Flügel in den Aindlinger Sechzehner eingedrungen und hatte den Ball auf den mitgelaufenen Kubica gepasst. Dessen Direktabnahme lenkte TSV-Keeper Thomas Geisler gerade noch über die Querlatte.

Heimstetten hält voll dagegen

In der zweiten Schicht änderte sich nichts an dem Bild auf dem Aindlinger Rasenrechteck. Die Gastgeber hatten ein wenig Übergewicht, Heimstetten wehrte sich nach Kräften gegen den Rückstand. Christian Doll verlangte in der 88. Minute SVH-Keeper Ammar alles ab, doch dieser parierte bravourös und so blieb es beim 0:0.

Matejka: "Aindling war der Favorit und ist dieser Rolle voll und ganz gerecht geworden. Der Schlüssel zum Punktgewinn lag eindeutig in unserer starken Defensive. Mit diesem Punkt können wir leben."                                                                          

von Matthias Vogel

Quelle: fussball-vorort.de

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