Rosenheimer Sparkassenpokal

“Richtig stolz“ - TSV Emmering steht in der nächsten Runde

+
Emmerings Trainer Christian Kramlinger ist „stolz“ auf seine Mannschaft.

Trotz Anlaufschwierigkeiten erreichte der TSV Emmering sein Minimalziel. Beim Rosenheimer Sparkassenpokal qualifizierten sich die Emmeringer für die Zwischenrunde, die am 5. Januar ausgetragen wird.

VON JULIAN BETZL

Emmering/Rosenheim – Die spezielle Dramaturgie des Hallenfußballs traf den TSV Emmering gleich im ersten Spiel bis ins Mark. Goalgetter Michael Tuscher hatte die Grün-Weißen noch mit 1:0 gegen den SV Amerang in Front geschossen, dem SVA gelang in der Schlussphase erst der Ausgleich und 30 Sekunden vor der Schlusssirene nach einem Emmeringer Fehlpass schließlich der 2:1-Siegtreffer.

Den Auftakt in die Gruppenphase des Rosenheimer Sparkassenpokals hatte sich TSVE-Coach Christian Kramlinger etwas anders vorgestellt: „Wir haben ein Spiel Anlaufphase gebraucht.“ Böse Erinnerungen an das vorzeitige Ausscheiden im Vorjahr keimten jedoch nur kurz bei den etwa 100 mitgereisten Emmeringer Hallenfans auf. Das nötige Selbstvertrauen holte sich der Kreisligist gegen B-Klassist Nicklheim zurück (4:1; Torschützen: Dominik Lohmaier, Tuscher, Marinus Riedl, Christof Kirchlechner). Dem zuvor favorisierten Bezirksligisten TSV Ampfing verpasste die Kramlinger-Truppe bei ihrem dritten Auftritt bereits den vorzeitigen Genickstoß. Kirchlechner, Peter Mayr sowie Tuscher sorgten für den ungefährdeten 3:1-Erfolg für die Emmeringer.

„Da haben wir uns gefangen und bis zum letzten Spiel alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, war Kramlinger auch auf die darauffolgenden drei Siege seines Teams „richtig stolz“. Während Kreisklassist Amerang ohne Punktverlust zum Gruppensieg marschierte, sorgte Emmering im direkten Verfolgerduell mit dem SV Schloßberg für die Vorentscheidung in Sachen Platz zwei der Gruppe 3. Michael Tuscher bugsierte auch in der fünften Partie in Folge den Ball ins Netz und Christof Kirchlechner gelang das 2:1-Siegtor.

Der Rest war Routine für die mittlerweile eingespielte Hallenmacht vom Pfarrbach. Nach dem 2:0 gegen Türk Spor Rosenheim (Tore: Max Gressierer, Alex Robeis) und dem 6:1-Kantersieg gegen Illiria Rosenheim (Lohmaier, Gressierer, C.Kirchlechner (2), Martin Breu, Mayr) stand für die Grün-Weißen fest: Minimalziel Zwischenrunde erreicht.

Diese steigt am kommenden Samstag, 5. Januar 2019, erneut in der Rosenheimer Gabor-Halle. Der SV Pang (Kreisklasse) sowie Bosna i Hercegovina Rosenheim (A-Klasse) wurden den Emmeringern in ihre Dreiergruppe zugelost. Die genaue Startzeit stand gestern noch nicht fest.

Die beiden Gruppensieger bekommen es anschließend in der Verzahnungsrunde mit ihren Pendants der Parallelgruppe zu tun (Westerndorf, Amerang, Schloßberg). Nur die beiden besten Teams der jeweiligen Abschlussgruppen gehen beim großen Finalturnier am Freitag, 11. Januar, an den Start. „Wir wollen schon nochmal eine Runde weiter, die Endrunde ist unser Ziel“, sagt Kramlinger und warnt aber auch, „dass die vielen Spiele und die große Halle gut auf die Substanz gehen. Unter den letzten 18 Teams gibt es jetzt keine leichten mehr.“

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

TuS Oberding: Es ist vermutlich das älteste Turnier im Landkreis
TuS Oberding: Es ist vermutlich das älteste Turnier im Landkreis
Lelleck: „Wir haben gegen einen guten Gegner viel ausprobiert“
Lelleck: „Wir haben gegen einen guten Gegner viel ausprobiert“
A-Junioren der SG Ebersberg/Steinhöring gewinnen Kreismeisterschaft
A-Junioren der SG Ebersberg/Steinhöring gewinnen Kreismeisterschaft
Kalus & Hiry: „Wir haben tolle Typen im Team“
Kalus & Hiry: „Wir haben tolle Typen im Team“

Kommentare