Gastgeber unter Zugzwang

Richtungsweisende Partie für Garching in Seligenporten

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Geht es nach Trainer Weber, soll der Kader des VfR zusammengehalten werden. F: Leifer

Der Regionalliga-Abstiegskampf hat richtig Fahrt aufgenommen und der VfR Garching hat gekontert. Mit weiterhin erfreulichen sieben Punkten Abstand zum ersten Relegationsplatz fahren die Schwarz-Weißen an diesem Montag (14 Uhr) nach Seligenporten zu einem richtungsweisenden Spiel.

Trainer Daniel Weber möchte aber noch nichts von einer kleinen Vorentscheidung wissen. Als Nummer 17 der Tabelle hat Seligenporten aktuell vier Punkte Rückstand auf den direkten Ligaverbleib und mit drei Zählern den Vorletzten Memmingen im Genick. Vom Papier her ist die Aufgabe in der Oberpfalz machbar und dieses Team muss eigentlich besiegt werden für den sicheren Verbleib in Bayerns höchster Amateurliga.

Von einer Vorentscheidung im Abstiegskampf will Trainer Daniel Weber aber nichts wissen, „weil hinten alle noch gegeneinander spielen und da vieles passieren kann“. Er hat zudem Respekt vor den vielen englischen Wochen, in denen Mannschaften mit Verletzungspech schnell aus der Bahn geworfen werden können. Als Beispiel nennt er den FV Illertissen, der am Mittwoch in Garching nur noch 14 gesunde Feldspieler im Kader hatte. So etwas könne dem VfR auch passieren. Obendrauf hat Seligenporten in den vergangenen Wochen mit einigen achtbaren Ergebnissen auch auf sich aufmerksam gemacht.

Personell geht es den Garchingern derzeit gut, weshalb intensiv an den Nachlässigkeiten gearbeitet werden kann. Weber missfiel es, wie seine Mannschaft gegen Illertissen eine Führung leichtfertig aus der Hand gab: „Wir wollten uns nach dem 1:0 zehn Minuten ausruhen, aber das geht in dieser Liga nicht.“ Positiv war dann aber die Reaktion mit der neuerlichen Wende zum 3:2-Sieg durch viel Willen und hohes Tempo. Ein Stück weit hat der VfR auch Illertissen müde gespielt. Weber freut sich auch über eine intakte Mannschaft: „Die Wende haben die Jungs auf dem Platz unter sich geregelt.“

Der Coach möchte den Kader so weit wie möglich beisammenhalten; die Personalplanungen laufen bereits auf Hochtouren. Webers zweiter Wunsch, neben einem möglichst stressfreien Klassenerhalt, ist auch eine weniger aufregende Sommertransferperiode. Vor einem Jahr stand der VfR kurz vor dem freiwilligen Rückzug aus der Regionalliga, doch diesmal kann Weber wieder früh planen. Ein Sieg in Seligenporten und dann 39 Punkte vor den letzten neun Partien sorgten schon für eine ziemlich große Planungssicherheit. 

Voraussichtliche Aufstellung: Große – Kelmendi, Belkahia, Göpfert, Salassidis – M. Niebauer, Tugbay – Staudigl, D. Niebauer, Jevtic – Eisgruber.

Quelle: fussball-vorort.de

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