SVH will raus aus der Abstiegszone

Ideengeber: Christopher Oretan (l.) kehrt nach langer Verletzung zurück. Foto: Bollig

Heimstetten – „Der Linksfuß der Bayernliga“ und „drei Hünen, von denen einer nicht durch die Tür passt“ erwarten den SV Heimstetten beim Auswärtskick in Rain (15 Uhr). Für den SVH ist die Partie richtungsweisend.

Heimstetten – „Der Linksfuß der Bayernliga“ und „drei Hünen, von denen einer nicht durch die Tür passt“ erwarten den SV Heimstetten am Samstag beim Auswärtskick in Rain (15 Uhr).

SVH-Coach Claus Schromm hat den Gegner während seines Nachholspiels beim TSV 1860 Rosenheim am vergangenen Mittwoch genau unter die Lupe genommen. „Die haben zwar 1:4 verloren, sind aber vor allem in der Offensive gefährlich“, lautet sein Resümee. Besonders bei Standards brennt es oft lichterloh im gegnerischen Strafraum. Eben weil Sebastian Fischer mit seinem linken Fuß die Bälle gefährlich vor das Tor tritt und dort drei riesige Rainer Recken sich um einen wuchtigen Kopfball bemühen. Die weiteren Eckdaten, die Schromm in sein Notizbüchlein notiert hat: „Kleiner Platz, gute Zuschauer, Rain kommt über die emotionale Schiene.“

Was sich nach gutem alten britischen „Kick & Rush“ anhört, hat nach Schromms Einschätzung Methode: „Den hohen Bällen in den Strafraum geht eine flache Spieleröffnung voraus, Kollege Kurt Kowarz lässt einen modernen Fußball spielen.“ Die Schwäche der Rainer liegt nach Ermessen des Heimstettener Trainers in der Defensive. „Wir werden uns also sicher nicht einigeln“, sagt er.

Zu pass dürfte ihm da die Rückkehr des lange verletzten Christopher Oretan als Ideengeber im Mittelfeld oder gar an vorderster Front kommen. Überhaupt lichtet sich das Heimstettener Lazarett. Quirin Moll hat sich ebenso erholt, genauso wie Memis Ünver und Alexander Wich. Dazu ist Alexander Schmalhofer nach seiner Rotsperre wieder spielberechtigt. Fehlen werden dafür Junis Ibrahim und Frederik Priewasser, beide sind leicht angeschlagen. Das Spiel in Rain steht im Vordergrund.

Der SVH steht mit 13 Zählern nach wie vor auf dem Abstiegsrelegationsplatz der Liga. Gewinnt er und der TSV Aindling verliert beim FC Ismaning, klettert die Schromm-Elf auf einen Mittelfeldplatz. Dass der Aufsteiger sich heuer schwer tut, ist dem Fehlen eines echten Torjägers geschuldet. Deswegen läuft hinter den Kulissen die Fahndung nach einem solchen auf Hochtouren. Fabijan Hrgota, Top-Torjäger der Bezirksoberliga und beim derzeitigen Tabellenführer TSV Eching unter Vertrag, und Florian Bichler vom TSV 1860 Rosenheim sind im Gespräch. „Wir müssen uns auf dieser Position einfach verstärken‘, sagte Schromm.

Bis es soweit ist, muss es ohne Topscorer gehen. Zuletzt schlug sich der SVH ja achtbar. Seit drei Spielen ist er nun ungeschlagen. Um die Serie zu verlängern, verlangt Schromm von seinem Team vor allem eines: „Wir müssen wieder eine deutlich bessere erste Hälfte spielen als gegen Buchbach. Wie wir uns da präsentiert haben, hat mich tierisch genervt.“

von Matthias Vogel

Quelle: fussball-vorort.de

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