SVH-Angreifer kommt immer besser in Schwung

Riglewski über starke Form: "Dieses Mal glaubt der Trainer an mich"

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Ab zum jubeln: SVH-Stürmer Lukas Riglewski ist momentan in einer blendenden Verfassung.

SV Heimstetten - Lukas Riglewski konnte den Schwung aus seiner persönlich sehr starken Wintervorbereitung mit in den Rückrundenauftakt nehmen. Einen großen Einfluss auf seine guten Leistungen hat das Verhältnis zu Trainer Heiko Baumgärtner.

Tomislav Piplica stand bei Energie Cottbus in 117 Erst- und 131 Zweitligaspielen im Tor; dazu lief er neunmal für die Nationalelf von Bosnien-Herzegowina auf. In all der Zeit hat er etliche Stürmer zur Verzweiflung gebracht, doch in Erinnerung geblieben ist vor allem eines: sein kurioses Eigentor, bei dem eine Bogenlampe auf dem Kopf des langhaarigen Keepers landete und von dort ins Netz prallte.

Von daher geht es eher nicht als Kompliment durch, wenn Lukas Riglewski nach dem 1:0 seines SV Heimstetten gegen Landsberg über den Torwart des nächsten Gegners sagt: „Das ist der Piplica!“ Doch schon sein Grinsen lässt erahnen, dass Riglewski den Satz nicht bösartig meint. Vielmehr ist der angesprochene Maximilian Mayer ein guter Spezl von ihm; beide kennen sich aus gemeinsamen Tagen beim TSV Dachau 65.

Zu jenem Klub reist der SVH am Samstag, „und natürlich bin ich da besonders motiviert“, sagt Riglewski, bevor er schnell hinzufügt: „Ich freue mich auf das Wiedersehen, denn ich hatte eine gute Zeit in Dachau.“ Dennoch ist der 22-Jährige im Sommer nach Heimstetten zurückgekehrt – und damit zu jenem Verein, den er eineinhalb Jahre zuvor noch frustriert verlassen hatte, weil er unter Trainer Rainer Elfinger nicht zum Zug kam.

Auch im zweiten Anlauf hatte Riglewski anfangs Probleme: Eine Verletzung warf ihn aus der Bahn, bis weit in den Herbst hinein kam er nur zu Kurzeinsätzen. „Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass es mir wieder so gehen könnte wie beim letzten Mal“, sagt er. „Denn diesmal hat der Trainer an mich geglaubt.“ Und das zahlt Riglewski nun zurück – mit Toren: Schon in den letzten drei Spielen vor der Winterpause traf er viermal; nach einem weiteren Treffer beim 2:2 in Unterföhring sicherte er dem SVH nun mit seinem 1:0 gegen Landsberg drei extrem wichtige Punkte.

„Zurzeit läuft’s bei mir gut“, freut sich der Sohn des einstigen Tennis-Profis Udo Riglewski. Umso mehr fiebert er nun dem Wiedersehen mit Dachau entgegen. Wobei er seine Serie nur zu gerne mit einem Treffer gegen Maximilian Mayer fortsetzen würde – es muss ja nicht gleich ein Bogenlampen-Eigentor à la Piplica sein.

Quelle: fussball-vorort.de

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