Die junge Defensive ist vielversprechend - Coach Färber lobt 

TSV Peißenberg torlos: „Die letzte Anspannung hat gefehlt“ - Robert Färber

Aus dem Tritt gekommen: Pollings Maximilian Baumgartner (im weißen Trikot) strauchelt im Zweikampf gegen Peißenbergs Philipp Solleder. Mit dem 0:0 konnte der TSV am Ende besser leben als die Pollinger. 
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Aus dem Tritt gekommen: Pollings Maximilian Baumgartner (im weißen Trikot) strauchelt im Zweikampf gegen Peißenbergs Philipp Solleder. Mit dem 0:0 konnte der TSV am Ende besser leben als die Pollinger. 

Im Spiel TSV Peißenberg gegen den SV Polling stand auf beiden Seiten die Null. Trotz vergebener Torchancen findet Coach Färber Lob - Defensivarbeit ist vielversprechen. 

Peißenberg – Keine Tore bekamen die Zuschauer beim Nachbarduell im Ligapokal der Kreisliga zwischen dem TSV Peißenberg und dem SV Polling zu sehen. Das torlose Unentschieden bewerteten die beiden Trainer nach Spielschluss jedoch völlig unterschiedlich. „Ich bin sehr zufrieden“, urteilte Peißenbergs Coach Florian Heringer. „Uns haben einige Leistungsträger gefehlt und wir haben mit einer Viererkette gespielt, die im Schnitt 20 Jahre alt ist. Auf die bin ich stolz, dass sie ohne Gegentor geblieben ist“, so Heringer. Angesäuert war dagegen Pollings Trainer Robert Färber. „Die Einstellung und die letzte Anspannung haben gefehlt“, sagte Färber nach der seiner Ansicht nach dieser niveauarmen Partie.

Vor allem in der ersten Hälfte blieb vieles Stückwerk, beide Mannschaften leisteten sich viele Fehler. Seinen Teil dazu trug auch der tiefe Boden im Wörther Stadion bei. Färber machte seinem Ärger in der Halbzeitpause deutlich Luft: „Das, was ihr spielt, ist absolute Zeitverschwendung.“ In der Tat: Bis auf eine Halbchance durch Philipp Seligmann (30.) hatten die Gäste nichts zustande gebracht. Auf der Gegenseite scheiterte Adem Günlü bei der einzigen Chance der Hausherren an SVP-Keeper Mathias Schuster (21.).

TSV Peißenberg: Viele Torchancen in der Schlussphase

Die Trainerschelte zeigte auf Pollinger Seite nach dem Wechsel durchaus Wirkung. Die Kicker aus dem Klosterdorf gingen fortan konzentrierter und engagierter zu Werke. Seligmann zögerte in aussichtsreicher Position etwas zu lange mit dem Abschluss (50.), Felipe Creutzner traf den Pfosten (62.) und Sebastian Gößl schoss aus der Distanz knapp drüber (65.). In der Folge befreiten sich die Peißenberger aber vom Druck der Gäste. Ein Kopfball von Eleftherios Caci verfehlte den Pollinger Kasten nur knapp (81.). Nachdem die letzte Möglichkeit für den SVP, als Max Baumgartners Heber aus 18 Metern auf der Latte landete (84.), auch nichts eingebracht hatte, war das 0:0 Fakt geworden.  

TSV Peißenberg 0 - SV Polling 0

Tore: Fehlanzeige. Zuschauer: 150.

Roland Halmel

Quelle: Merkur.de

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