Sie bringen es schon auf neun Scorer-Punkte in der Bezirksliga

Rakaric und Ring: Das erfolgreiche Stürmer-Duo vom SV Dornach

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Dornacher Stürmerduo: Robert Rakaric (l.) und Manuel Ring haben über die Hälfte der Dornacher Tore erzielt. 

Die Fußballer des SV Dornach sind die Mannschaft der Stunde in der Bezirksliga Nord.

Dornach –Das ist ohne Zweifel auch ein Verdienst des erfolgreichen Stürmer-Duos: Robert Rakaric und Manuel Ring bringen es bereits auf je neun Scorer-Punkte.

„Es bleibt ja in der Familie“, scherzt Ring angesichts der beiden Rakaric-Treffer beim 2:1 gegen den FC Alte Haide, mit denen ihn der 34-Jährige in der klubinternen Torjägerliste überholte. Damit hat der 28-Jährige nicht einmal Unrecht, denn schließlich ist Roberts Schwester Andrea seit einem Jahr Manuels Frau. Und die Angreifer des SV Dornach sind auch sportlich so etwas Ähnliches wie verschwägert.

Alles begann im Sommer 2011, als die beiden zum Bayernliga-Aufsteiger SB DJK Rosenheim kamen – Ring von Wacker Burghausen II, Rakaric vom TSV Landsberg. „Manu“ und „Charly“ zogen dann weiter zum Regionalliga-Neuling FC Ismaning, ehe Rakaric beim TSV Gräfelfing seine Laufbahn als Spielertrainer startete. „Wir haben uns nie ganz aus den Augen verloren“, erzählt Rakaric, der dann in diesem Sommer entscheidend mithalf, dass Ring seine Zelte in Ismaning abbrach und zu den Dornen in die Bezirksliga wechselte.

„Ich bin ja sein Berater“, sagt der Kroate lachend, der seit Jahren mit Peter Aicher befreundet ist, der in der Vorstandschaft des SV Dornach für das Marketing verantwortlich ist. Rakaric: „In unserem letzten Urlaub haben wir schon geflachst, ob ich nicht nach Dornach kommen sollte, aber vorher habe ich erst einmal Manuel dort untergebracht.“

Einst in Rosenheim hatte er seinen Sturmpartner schon erfolgreich mit seiner Schwester verkuppelt, jetzt nutzte er sein Netzwerk, um Ring einen neuen Klub zu vermitteln, schließlich kennt er auch Paul Schäfer sehr gut, der als Jugendtrainer in Dornach wirkt und die Kaderplanung miteingebunden ist.

„Robert wusste, dass ich mich verändern will, dass sich die Bayernliga nicht mehr mit meiner beruflichen und privaten Situation vereinbaren lässt“, berichtet Ring. Der Banker schließt im nächsten Jahr sein nebenberufliches BWL-Studium ab und wird zudem bald Vater. Ring wohnt in Unterföhring, aber nicht nur deshalb war Dornach dann erste Wahl: „Ich spiele jetzt mit mehr Spaß, der Druck ist weg!“

Spaß will auch Rakaric haben, der als Spielertrainer des TSV Herrsching in dieser Saison vor einem kompletten Neuaufbau gestanden hätte, nachdem 19 Akteure den Klub verlassen hatten. „Das wollte ich mir nicht antun, Manu hat dann ja auch schon gebettelt, und ich bin zum SV Dornach gewechselt“, sagt der IT-Vertriebler.

Dort nahm ihn Trainer Anton Plattner mit offenen Armen auf. Ihn, der sich selbst nicht als klassischen Torjäger bezeichnen würde, aber eben wie einer trifft: Sieben Tore in vier Spielen – Manuel Ring kommt auf sechs Tore in acht Spielen – sind eine Super-Quote. Rakaric: „Es ist halt eine eingeschworene Truppe, es macht einfach Spaß und die legen mir die Dinger super auf.“

Bei einem Spiel weniger liegen die Dornacher als Fünfter aktuell in Lauerstellung, haben einen torhungrigen Angriff (22 Treffer) und stellen zudem die beste Abwehr der Liga (sieben Gegentore). Über das Ende seiner aktiven Karriere denkt Rakaric derzeit zwar nicht wirklich nach, aber sollten die Dornen womöglich den Aufstieg in die Landesliga schaffen, steht für ihn fest: „Dann höre ich als Spieler auf – das wäre das i-Tüpfelchen.“ 

Quelle: Merkur.de

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