Olympischen Winterspiele 2022 das Ziel

Natalie Geisenberger macht Babypause

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Glücklich: Natalie Geisenberger he iratete im Juni 2018 ihren Lebensgefährten Markus Scheer in Schliersee. 

Rennrodlerin Natalie Geisenberger  erwartet im April 2020 ihr erstes Kind. Auch wenn sie diesen Winter nicht fährt, will die vierfache Olympiasiegerin ihre Karriere fortsetzen.

Miesbach – Rennrodlerin Natalie Geisenberger (SV Miesbach) erwartet ihr erstes Kind. Wie der Bob- und Schlittenverband für Deutschland gestern auf seiner Internetseite bekannt gab, wird die vierfache Olympiasiegerin daher im kommenden Winter nicht an den Weltcups und den Weltmeisterschaften in Sotschi teilnehmen. Geburtstermin ist im April 2020.

Natalie Geisenberger will als Mama zurückkehren

Die Miesbacherin heiratete im Juni 2018 in Schliersee ihren langjährigen Lebensgefährten Markus Scheer, der Marktbereichsleiter bei der Kreissparkasse Miesbach-Tegernsee ist. „Mein Mann Markus und ich freuen uns sehr darüber, dass wir uns nach unserer Hochzeit jetzt unseren Wunsch nach einer eigenen Familie erfüllen können“, sagte Geisenberger. Mit dem Sport soll aber noch nicht Schluss sein: „Vorausgesetzt, unserem Kind geht es gut, und es läuft so, wie wir uns das momentan vorstellen, würde ich meine sportliche Karriere, Stand jetzt, gerne in der vorolympischen Saison fortsetzen.“ Ihr Ziel bleiben die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking. „Als Mutter noch einmal Rennen zu fahren wird sicher eine große Herausforderung, aber für mich eben auch Motivation.“ 

Personalprobleme bei deutschen Rodlern

Damit verschärft sich vorerst die Personalsituation bei den international tonangebenden deutschen Rodlerinnen. Die Olympiazweite Dajana Eitberger (Ilmenau) hatte im August ihre Schwangerschaft bekannt gegeben. Vancouver-Olympiasiegerin Tatjana Hüfner (Blankenburg), die vor Geisenberger fünfmal in Folge den Gesamtweltcup gewonnen hatte, beendete nach der Saison 2018/2019 ihre Karriere.

"Wenn drei gestandene Frauen aus dem Viererkader fehlen, dann müssen wir komplett neu aufbauen. Das ist eine Herausforderung für das Trainerteam", sagte Bundestrainer Norbert Loch. "Als erwartungsfrohe Rodelnation müssen wir jetzt mal demütig werden und kleinere Brötchen backen. Der Übergang wird nicht nahtlos funktionieren."

Loch plant im Weltcup-Kader neben der bereits etablierten Vizeweltmeisterin Julia Taubitz (23/Oberwiesenthal) mit Jessica Tiebel (20/Altenberg), Cheyenne Rosenthal (19/Winterberg) und Anna Berreiter (20/Berchtesgaden). Zumindest Tiebel hat bereits erste Weltcup-Erfahrungen gesammelt.

dpa /sid

Quelle: Merkur.de

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