Zwei Neuzugänge für Bruck

Transferhammer: Geht Ex-Löwe Tyce zum SCF?

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Läuft er bald für den SC Fürstenfeldbruck auf? Roman Tyce.

SC Fürstenfeldbruck – Bahnt sich da ein Transferhammer an? Ex-Löwe Roman Tyce ist bei SC Fürstenfeldbruck im Gespräch. Doch der noch beim FC Deisenhofen engagierte Ex-Löwe erbat sich „etwas Bedenkzeit“.

von Peter Loder

Während Neu-Trainer Sasa Miskovic gestern Abend draußen auf winterlichem Geläuf die ersten Übungseinheiten mit seiner künftigen Bayernliga-Crew absolvierte, wurde drinnen in den warmen Bürostuben des SC Fürstenfeldbruck über Vertragsdetails mit einem umworbenen Ex-Profi gebrütet:

Eigentlich hätte Roman Tyce (34) gleich unterschreiben sollen. Doch der noch beim FC Deisenhofen engagierte Ex-Löwe erbat sich „etwas Bedenkzeit“.

In trockene Tücher gepackt wurde dagegen die Verpflichtung von Grahammer. Nicht die des ehemaligen Bayern-Stars Roland, der in seiner Funktion als Ex-Vize beim SCF schon mal von der Regionalliga geträumt hatte, sondern die seines Sohnes Philip. Ebenfalls perfekt ist das Engagement von Fabian Meinberger, einem ehemaligen A-Junior des 1. FC Nürnberg.

Trainingsauftakt bei den Bruckern

Während diese beiden gestern schon fleißig mittrainierten, plant der neue Sportdirektor noch mit mindestens weiteren drei Neuzugängen. Und Dylan Hughes erwartet in diesen Tagen auch noch den neuen Premiumsponsor des Vereins aus Kanada. Der geheimnisvolle Ukrainer bringt seine beiden Söhne mit, von denen einer in die Elf integriert werden soll.

Philip Grahammer kommt zum SC Fürstenfeldbruck.

Den gestrigen Trainingsauftakt nutzte Miskovic dazu, sich ein Bild vom Umfeld in Fürstenfeldbruck zu machen. Der in Ingolstadt lebende Ex-Profi des FC Augsburg wurde vor einer Woche als Nachfolger von Roberto Fontana präsentiert. Während Präsident Sigi Müller erneut betonte, dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen und auch wegen privater Interessen von Fontana zustandegekommen sei, schritt Miskovic zur Tat und scheuchte seine künftigen Schützlinge über den schneebeckten Bolzplatz-Rasen. Zum genauen Inhalt seines Vertrages mit dem SCF und dem darin verankerten Zeitraum wollte er sich zwar nicht äußern, doch klar ist: Vom neuen Coach wird zunächst einmal der Klassenerhalt in der Bayernliga verlangt. Ist der geschafft, wird nach Höherem gestrebt. Miskovic, dessen beiden 13- und 15-jährigen Söhne beim FC Ingolstadt spielen, hatte den SCF bereits bei der 0:2-Niederlage im Herbst gegen Rosenheim beobachtet – „ohne, dass ich mir damals gedacht hätte, die Elf einmal zu übernehmen“. Offenbar waren aber die Weichen schon gestellt. Denn die Einladung zum Spiel war von Hughes, dem damals ebenfalls noch nicht installierten Sportdirektor, gekommen.

Miskovic, der in einer Woche ein erstes Testspiel gegen TSV Rain absolvieren will – mit diesem Verein ist er dreimal aufgestiegen –, will in der Vorbereitungsphase auf die Anfang März beginnenden Punktspiele viermal pro Woche trainieren.

Quelle: fussball-vorort.de

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