Haching: Neuer Schwung dank Rotation?

Kunstschuss im Testspiel gegen Holzkirchen: Hachings Yasin Yilmaz (Nr. 8) zirkelt den Ball bei diesem Freistoß um die Mauer herum aufs Tor. Auf ähnlich gute Gelegenheiten hofft die SpVgg am heutigen Dienstagabend im Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden. Foto: Robert Brouczek

Unterhaching - Nach zwei Niederlagen zum Auftakt des Jahres kommt in die Mannschaft der SpVgg Unterhaching Bewegung. Das Hachinger Trainerteam plant einige Änderungen in der Startelf.

„Wir werden rotieren, das ist nach zwei Niederlagen mit fünf Gegentoren ganz logisch“, kündigte Teamchef Manuel Baum vor dem Nachholspiel gegen den Tabellen-14. der 3. Liga im Sportpark an. Einen Hinweis auf die Änderungen gab das Testspiel am Freitag gegen den Landesligisten TuS Holzkirchen (6:0), wo die vermeintlich neue Startformation bereits getestet wurde.

Die Umbesetzung trifft vor allem die Abwehr. Für Maximilian Drum wird Yasin Yilmaz aus dem Mittelfeld in die Viererkette rücken. Seinen Part auf der Sechser-Position übernimmt dafür Quirin Moll. Und auf der linken Abwehrseite bekommt Kevin Hingerl eine Chance. Im Angriff gibt es ebenfalls Änderungen, allerdings tauschen hier nur zwei Spieler die Positionen. Dominik Rohracker rückt auf die linke Mittelfeldseite, der bisher dort eingesetzte Neuzugang Benjamin Kauffmann dafür in den Sturm. Tobias Schweinsteiger bleibt Angreifer Nummer eins, obwohl er gegen Holzkirchen fehlte. „Er hat sich einen Zeh gebrochen“, informierte Baum gestern, „aber einen eher unwichtigen. Wir gehen davon aus, dass das für Dienstag kein Problem ist.“

Nach den zwei Pleiten ist die Motivation im Hachinger Team groß, den Fehlstart ins neue Jahr vor eigenem Publikum geradezurücken. Der Gegner scheint allerdings nur auf den ersten Blick eine dankbare Aufgabe zu sein. „Der Tabellenplatz hat bei Wehen keine große Aussagekraft“, glaubt Baum. Dass die Hessen so große Probleme haben, verwundert. „Der Verein war vor der Saison sehr hoch eingestuft worden und gehört zu den besten sechs, sieben Mannschaften der Liga. Aber sie bringen das nur phasenweise auf den Platz. Man wartet immer, dass der Knoten platzt.“

Heute Abend sollte er das nicht, hofft man in Unterhaching. Doch angesichts der bisher erreichten Punkte ist man in einer komfortablen Situation. „Sechs Punkte brauchen wir noch, dann haben wir alle Ziele erreicht“, so Hachings Teamchef - da wäre auch ein weiteres Spiel ohne Sieg zu verschmerzen.

Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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