Erster Würmtaler Kabinen-Cup des TSV Neuried

Maxi Winklmaier wird zum ersten Würmtaler FIFA-Meister gekürt

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In den Kabinen des TSV Neuried spielten Fabian Schilling (l.), Geschäftsführer Sven Lommatzsch und die übrigen Teilnehmer den Würmtaler FIFA-Meister aus. 

Beim 1. Würmtaler Kabinen-Cup des TSV Neuried spielen zehn eSportler an der Spielkonsole den ersten FIFA-Meister des Würmtals aus. Dabei kommen die Teilnehmer durchaus ins Schwitzen.

VON ROBERT M. FRANK

Wer eine Verbindung zwischen eSports und dem realen Sport gesucht hat, ist beim 1. Kabinen-Cup des TSV Neuried goldrichtig gewesen. Der eine oder andere Amateurfußballer nahm an dem Turnier teil, das sich um das Computer-Fußballspiel „FIFA“ drehte. Die insgesamt zehn Teilnehmer kamen nicht nur bei dem über sechs Stunden andauernden Wettbewerb in den vier Umkleidekabinen der Neurieder Fußballer bei ihren Spielen vor den großen Flachbildfernsehern ins Schwitzen. Sondern auch bei der Ergebnismeldung mussten die Teilnehmer sich sportlich betätigen. Die 20 Stufen hinauf und hinab ins Vereinsrestaurant traten einige Teilnehmer an jenem Tag mehr als ein Dutzend Mal an, um den Spielausgang zu melden.

Am Ende hatten sich die Mühen am meisten für Maxi Winklmaier gelohnt. Der eSportler setzte sich vor Konstantin Schiefner und Arian Nesami durch und wurde zum ersten Würmtaler FIFA-Meister gekürt. Neben einem Pokal bekam er zusätzlich einen Kapuzenpullover als Preis von den Veranstaltern des TSV überreicht. Insgesamt kam die Premierenveranstaltung bei den Teilnehmern gut an. „Ich finde das Turnier eine coole Aktion“, sagte Florian Brummer, auf dem grünen Rasen sonst für den VfB Forstinning aktiv. Zehn Teilnehmer aus München und Umgebung hatten den Weg in den Neurieder Sportpark gefunden. Es waren halb so viele, wie sich ursprünglich angekündigt hatten. Einige Teilnehmer waren trotz Zusage nicht erschienen, was die Veranstalter dazu veranlasste, den Spielmodus zu verändern. Neurieds Geschäftsführer Sven Lommatzsch sowie der Neurieder Torhüter Fabian Schilling griffen selbst zu den Controllern und füllten das Feld auf. Anstatt des ursprünglich geplanten Gruppenmodus’ kam es bei dem geschrumpften Teilnehmerfeld für jeden Spieler zu neun hart umkämpften Eins-gegen-eins-Duellen. Mit vor Turnierstart zugelosten europäischen Teams traten die eSportler in den Partien mit einer Spieldauer von zweimal sechs Minuten gegeneinander an.

Lommatzsch zeigte sich im Anschluss an die Premiere zufrieden. „Der Aufwand hat sich gelohnt, und für das erste Mal lief es ganz gut“, sagte der TSV-Geschäftsführer. Das nächste Mal wolle man die Startgebühr von fünf Euro pro Person jedoch per Vorkasse abkassieren, um ein kurzfristiges Fernbleiben von Teilnehmern einzudämmen. Lommatzsch wollte sich explizit bei der Unterstützung seitens der Sponsoren bedanken. Neben dem Martinsrieder Sportfachgeschäft „Sport Grünberger“ unterstützte auch der Lochhamer Elektrofachmarkt „expert TechnoMarkt“ den 1. Würmtaler Kabinen-Cup. Letzterer hatte nicht nur vier Flachbildschirme zur Verfügung gestellt, sondern auch die dazugehörigen Playstation-Spielekonsolen sowie zwei Gaming-Stühle kostenlos an die Neurieder verliehen. Lommatzsch: „Das ist natürlich klasse, dass wir da so unterstützt wurden.“

Quelle: Merkur.de

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