Fußball-Landesliga

FC Moosinning kommt schwer unter die Räder

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War bedient: FCM-Coach Helmut Luksch.

Moosinning – Das war nix. Der FC Moosinning kam am Freitagabend in der Landesliga Südost beim SB Traunstein mit 0:5 Toren (0:1) unter die Räder. Ein schwerer Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt.

Zwar war FCM-Torjäger Daniel Mömkes trotz lädierter Schulter dabei, dafür musste Spielgestalter Junis Ibrahim nach einer Zerrung im Training passen. Trainer Helmut Luksch war zu Umstellungen gezwungen, und die Mannschaft kam anfangs überhaupt nicht zurecht. Traunstein dagegen agierte selbstbewusst und hatte mit seinen hohen Bällen in die FCM-Abwehr schon nach sieben Minuten Erfolg. Der Sportbund spielte einen weiten Ball diagonal auf rechts, Moosinnings Kerim Cetinkaya hob das Abseits auf. Torwart Philipp Strunk wollte im Herauslaufen noch eingreifen, doch Goran Dinkovic hatte schon flach zum 1:0 abgezogen.

Erst nach einer Viertelstunde hatte Moosinning seine erste Chance. Basti Lanzinger passte halblinks zu Mömkes, doch der kam zu spät. Dann versuchte es Lanzinger selbst – auch ohne Erfolg. Im Gegenzug hatte Traunstein die dicke Chance zum 2:0, doch nach einem Konter über Dinkovic rettete Strunk per Fußabwehr vor Mike Opara.

Noch spektakulärer war die Rettungstat von Christos Ketikidis. Opara hatte den Ball schon über Strunk hinweg gehoben, doch Ketikidis fing das Leder noch kurz vor dem Tor ab. Dann stellte Luksch um. Er beorderte Cetinkaya ins Mittelfeld, Eschbaumer in die Zentrale und Lanzinger nach rechts. Jetzt lief es besser. Moosinning ließ keine Chance mehr zu, kam aber selbst auch nicht zu zwingenden Möglichkeiten. Einmal zog Cetinkaya aus 15 Metern ab, schoss aber einen Meter über das SB-Tor.

Die Hoffnung, nach dem Wechsel könnte es besser laufen, war schon nach fünf Minuten dahin. Als Keeper Strunk beim Abschlag Diranko, der aus dem Sechzehner rauslief und ihm den Rücken zugewandt hatte, an den Arm schoss, gab der Schiedsrichter Elfmeter. Moosinning protestierte vergeblich, und Dinkovic bedankte sich mit dem 2:0.

Nur zehn Minuten später erhöhte der eingewechselte Felix Maaßen nach einer Flanke im Nachschuss auf 3:0. Dem 4:0 (79.) durch Opara ging ein Torwartfehler voraus, denn Strunk hatte über den Ball geschlagen. Und das 5:0 ging auf die Kappe von Lanzinger, der den Ball beim Klärungsversuch ins eigene Tor grätschte.

Ein bitterer Abend für Moosinning, und ein verdienter Sieg für Traunstein, das noch zwei Pfostentreffer und einen Lattenkracher hatte. „Ich hoffe, dass wir alle Fehler für den Rest der Saison heute gemacht haben“, sagte FCM-Chef Karl Thumbs nach dem Spiel.

Statistik

Traunstein: Richter, Krdlicka, Greaves, Sandner, Monaghan (54. Maaßen), Opara, Kraus, Matz, Divkovic (78. Finkenthei), Daniel, Mayer.

Moosinning: Strunk, Cetinkaya, Lanzinger, Bartl (57. Xhemaili), Ketikidis (57. Sadric), Diranko, Eschbaumer, Dekorsy, Stauf, Lechner (57. Auerweck), Mömkes.– Tore: 1:0 (7.) Divkovic, 2:0 (50.) Dinkovic (Handelfmeter), 3:0 (60.) (Maaßen), 4:0 (79.) Opara, 5:0 (85.) Lanzinger (Eigentor). – Schiedsrichter: Thomas Huber.

Quelle: Merkur.de

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