Rüde Fouls und haarsträubende Fehlpässe in Haching

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Eine Etage tiefer, aber den Ball genau im Blick: Alon Abelski (voirn) im Zweikampf mit einem Chemnitzer.

SpVgg Unterhaching - Im ersten Heimspiel des Jahres ist die SpVgg Unterhaching gestern Abend nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen und wartet damit 2015 weiter auf de...

SpVgg Unterhaching - Im ersten Heimspiel des Jahres ist die SpVgg Unterhaching gestern Abend nicht über ein torloses Unentschieden hinausgekommen und wartet damit 2015 weiter auf den ersten Sieg.

Der Chemnitzer FC war in einem langweiligen Drittliga-Spiel fast 90 Minuten die bessere Mannschaft, für die Gastgeber war das 0:0 am Ende durchaus schmeichelhaft.

In einer ziemlich trostlosen ersten Halbzeit versuchte die SpVgg zumindest, den Ton anzugeben. Eine halbe Stunde lang waren die Gastgeber optisch zwar überlegen, verloren aber im Spiel nach vorne zu oft und zu leicht den Ball. Torchancen gab es nur auf der Gegenseite. Der frühere Unterhachinger Anton Fink blieb in der 25. Minute mit einem Freistoß aus rund 20 Metern in der Hachinger Mauer hängen, anschließend kam der Ball aber zu Tom Scheffel. Der sorgte mit seinem Kopfball für die erste wirklich gefährliche Szene der Partie, SpVgg-Keeper Stefan Marinovic lenkte bei seiner Heimpremiere die Kugel mit den Fingerspitzen gerade noch über die Querlatte.

Bis zur Pause übernahmen die Gäste dann mehr und mehr die Initiative. Ein Schuss von Lorenzoni landete noch in Marinovics Armen (38.), zwei Minuten später wurde es brenzliger. Türpitz kam aus halbrechter Position zum Abschluss, Marinovic lenkte den Ball noch zur Ecke. Daraus entstand die beste Chance des ersten Durchgangs: Nach Dannebergs Kopfball rettete Alon Abelski auf der Torlinie für seinen geschlagenen Keeper. Das 0:0 zur Halbzeit war für die Hachinger daher durchaus schmeichelhaft.

Auch in den zweiten Durchgang startete Chemnitz mit mehr Elan, dafür hatte die SpVgg die erste Chance. Danilo Dittrich zog in der aus rund 20 Metern ab, verfehlte das Tor aber um einige Meter. Es war in der 53. Minute der erste Unterhachinger Torschuss. Der Weckruf für eine engagiertere Halbzeit war das leider nicht. Danach blieben die Hachinger erschreckend harmlos, fielen lediglich einige Male durch rüde Fouls auf. Die wenigen Offensivaktionen endeten mit teils haarsträubenden Fehlpässen.

In den letzten 20 Minute erhöhten die Gäste noch einmal die Schlagzahl. Benjamin Schwarz klärte in der 71. Minute gerade noch vor dem einschussbereiten Türpitz. In der 83. Minute gab es nochmal eine Doppelchance für die Chemnitzer: Zunächst parierte Marinovic einen Schuss von Lorenzoni, in den Nachschuss von Fink warf sich Markus Schwabl in höchster Not.

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Quelle: fussball-vorort.de

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