Bayernliga Süd geht in die nächste Runde

So ruhig wie das Wasser der Isar

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Auch die Trainerposition ist unbestritten: Andreas Pummer hat nach Lehrjahren als Co-Trainer seine Chance genutzt.

FC Unterföhring – Der Transfermarkt schließt am kommenden Montag. In Unterföhring wird dieser Tag vergehen wie jeder andere. Der Bayernligist hat einen guten Saisonstart hingelegt und die Suche nach einem echten Stürmer schon vor einiger Zeit eingestellt.

Vor dem Spiel am heutigen Freitag (19 Uhr) gegen Tabellenschlusslicht SpVgg Hankofen-Hailing ist der FCU überzeugt, den Klassenerhalt wie in der vergangenen Saison vor der Winterpause gesichert zu haben. „Das war ein wirklich guter Start“, sagt Präsident Franz Faber zu den 14 Punkten aus den ersten acht Spielen. Doch angesichts der gezeigten Leistungen hätte der Ertrag auch zwei bis drei Punkte größer ausfallen können. Faber ist überzeugt, dass die Unterföhringer bis zur Winterpause wieder wie in der Vorsaison die 30 Punkte erreichen können. Zumal jetzt auf den Club von der Bergstraße lösbare Aufgaben warten. Faber warnt aber, dass die Mannschaft nicht noch einmal so viele Chancen für den Gegner zulassen darf wie zuletzt beim Vorletzten Ruhmannsfelden.

Der Blick auf die aktuellen Kader zeigt die positive Entwicklung der Unterföhringer: Mit Andreas Brandstetter und Michael Eder fehlt quasi die komplette Stamm-Innenverteidigung, die aber absolut gleichwertig von Korbinian Gillich und dem zuletzt starkem Michael Kain ersetzt wird. „Wir kompensieren Ausfälle ohne große Jammerei“, sagt Faber. Er weiß aber, diese Qualität richtig einzuschätzen: „Vor ein paar Jahren hätte es uns bei diesen Verletzten zerrissen.“

Allerdings hat der FCU keinen echten Stürmer im Kader. Hier sieht Faber den Unterschied zur absoluten Spitze mit Landsberg, Heimstetten und Garching: „Die haben die Spieler, die viele Tore machen und stehen deshalb auch ganz vorne.“ Anrufe bekommt der Bayernligist genug und hat auch wie immer regelmäßig Gäste im Training. Aber bei den Spielern auf dem Markt sah Faber außer dem verpflichteten Torwart Kiril Akalski keine Kicker, die den Unterföhringern sofort weiter helfen könnten. Deshalb blickt er dem Ende der Transferperiode gelassen entgegen: „Hier läuft es so ruhig wie die Isar an Unterföhring vorbei fließt.“ Auch die Trainerposition ist unbestritten: Andreas Pummer hat nach Lehrjahren als Co-Trainer seine Chance genutzt. Deshalb bekam er im Gegensatz zu allen seinen Vorgängern einen Zweijahresvertrag. Faber sagt: „Das ist unser Vertrauensbeweis.“

Voraussichtliche Aufstellung: Akalski – Schlottner, Kain, Gillich, Irmler – Hofmann (Büchel), Yildiz – Arkadas, Jungwirth, Dora (Hollering) – Faber.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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