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„Einiges liegt im Argen“

Saison ohne Cheyenne Loch: Vierte OP in drei Jahren für Neuhauserin

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Richtig gut lief es für Cheyenne Loch in der vergangenen Saison. Zwei Mal fuhr die 25-Jährige vom SC Schliersee aufs Podest. Heuer muss sie aussetzen.

Wenn am Wochenende die alpinen Snowboarder in den Weltcup starten, kann Cheyenne Loch nur zuschauen. Die Neuhauserin wurde Anfang der Woche am Sprunggelenk operiert.

Neuhaus/Linz – Wenn am Wochenende die alpinen Snowboarder im russischen Bannoye in den Weltcup starten, kann Cheyenne Loch nur zuschauen. Die Neuhauserin wurde Anfang der Woche in Linz am Sprunggelenk operiert. Somit ist für die 25-Jährige vom SC Schliersee die Saison beendet, bevor sie überhaupt begonnen hat.

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Saison ohne Cheyenne Loch: Vierte OP in drei Jahren für Neuhauserin

Fast ein Jahr ist es her, dass sich Loch diese folgenschwere Verletzung zuzog. Beim Saisonstart 2018/2019 im italienischen Carezza stürzte die Neuhauserin und trat mit starken Schmerzen die nachfolgenden Läufe an. Muskelanriss lautete damals die Diagnose, weshalb Loch einige Wochen pausierte. Das Rennen in Carezza zog sie allerdings bis zum Ende durch – und wurde sogar noch Vierte.

Im Laufe der Saison wurden die Leiden weniger, über den Sommer schien ihr Bein vollkommen geheilt. Doch kaum zurück im Training auf dem Gletscher meldeten sich ihre Schmerzen zurück. „Sie wurden immer schlimmer, bis es einfach nicht mehr ging“, erzählt sie. Die darauffolgenden Untersuchungen zeigten dann, „dass einiges im Argen liegt“ (Loch).

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So haben sich infolge des Sturzes die Sehnen im Sprunggelenk gelockert. Dadurch verschoben sich zwei Muskelbäuche, bei einem Muskel hat sich der komplette Sehnen-Apparat zur Stabilisierung gelöst – hinzukommen Muskelrisse und Narbengewebe. Kurzum: Eine OP war unausweichlich. Es ist Lochs vierte innerhalb von drei Jahren.

Manch anderer Sportler würde an diesem Punkt wohl aufgeben. Aber nicht Loch: „Die letzten Wochen waren hart, aber ich werde auf jeden Fall weitermachen“, sagt sie. Und sie versucht, das Positive daraus zu ziehen, nämlich, dass in diesem Winter kein Großereignis bevorsteht. So liegt nun der Fokus darauf, wieder hundertprozentig fit zu werden. Im März möchte sie zurück aufs Board, doch in den Rennzirkus wird sie wohl erst im kommenden Winter zurückkehren.

Quelle: Merkur.de

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