Startelf-Rückkehr von Fischer möglich

Saller vor Rückspiel gegen Erkheim: „Spielen auf Sieg“

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Erfahrung für den Schlussakkord: Der routinierte Angreifer Franz Fischer kehrt im Relegations-Rückspiel gegen Erkheim wohl in die Startelf zurück. Im ersten Duell hatte er dem 1. FC beruflich bedingt gefehlt. 

Der 1.FC Garmisch-Partenkirchen will das Abenteuer Landesliga fortsetzen. Trotz des 2:1-Hinspielsiegs beim TV Erkheim kündigt Christoph Saller kein abwartendes Auftreten an.

VON OLIVER RABUSER

Garmisch-Partenkirchen– Der Termin wirkt selbstbewusst. Unmittelbar nach Spielende beginnt am Samstag rund um das Vereinsheim des 1. FC Garmisch-Partenkirchen der Saisonabschluss aller drei Herren-Mannschaften. Aus gegebenem Anlass. „Bevor sich die Spieler in alle Winde zerstreuen und die Hälfte nicht mehr da ist“, betont Christoph Saller.Dabei ist dem Trainer des 1. FC und allen anderen im Klub natürlich eines bewusst: „Das Stimmungs-Level hängt stark vom Ausgang des Spiels ab.“ Doch halten sich die Zweifel an einem Erfolg im Relegations-Rückspiel gegen den TV Erkheim (16 Uhr, Sportplatz am Gröben) bei den Werdenfelsern in Grenzen. „Es sind alle komplett davon überzeugt, dass wir es schaffen.“

Kurz vor 18 Uhr steht wohl fest, ob das Landesliga-Abenteuer für die Garmisch-Partenkirchner in die zweite Runde geht. Schlecht stehen die Vorzeichen nach dem 2:1-Sieg im Unterallgäu gewiss nicht. Der Vorsprung aus dem Hinspiel soll allerdings gar nicht groß in den Vordergrund rücken. Saller unterstreicht, dass seine Elf „nicht auf Ergebnis, sondern auf Sieg“ spielen werde. Das Resultat vom vergangenen Mittwoch auszuklammern, macht Sinn. Denn am Ende der 90 Minuten vom Samstag gibt es lediglich zwei Optionen: drinbleiben oder absteigen. „Es gibt nichts dazwischen.“

Von den drei vorangegangenen Matches im Laufe der Relegation könne man sich nichts kaufen, wenn „wir den letzten Schritt nicht gehen“. Die nötige Anspannung hierfür ist laut Saller gegeben. Das knappe Hinspiel-Ergebnis sieht der Coach dabei sogar als kleinen Vorteil. Seine Elf kann nicht wie gegen Bubesheim auf einem dicken Polster gemütlich über den Platz schweben. Vielmehr muss sie tunlichst einen Rückstand vermeiden, um nicht in Zugzwang zu geraten. „Mit einem Gegentor ist alles wieder offen“, gibt Saller zu bedenken. Ein Führungstreffer des 1. FC hingegen wäre allein schon aus physischem Aspekt wichtig. Das Heimspiel ist die vierte Partie innerhalb von zehn Tagen – und damit für die Körper der Kicker eine enorme Belastung. Gerade im Hinblick auf die hohe Intensität dieser Alles-oder-Nichts-Spiele. Mit einem Vorsprung im Rücken geht vieles einfacher.

Von den Gästen erwartet Saller „wenig Überraschungsmomente“. Erkheims Spielphilosophie mit frühem Anlaufen und langen Bällen auf die torgefährlichen Angreifer war im Hinspiel deutlich zu erkennen. Optimierungspotenzial sieht der FC-Coach im frühzeitigen Erkennen der Diagonalbälle. Beim Verteidigen selbiger könne man sich zudem besser absprechen und absetzen. „Beim Umschaltmoment schneller im Kopf sein“, präzisiert der 45-Jährige. Verzichten muss der FC auf einen seiner Youngster. Jonas Poniewaz, in Erkheim lediglich in den Schlussminuten zum Einsatz gekommen, begibt sich auf einen dreieinhalbwöchigen Familienurlaub. Frühzeitig geplant und ohne wirkliche Möglichkeit des Umbuchens. „Er ärgert sich selbst am meisten“, zeigt Saller Verständnis. Im Gegenzug kehren Franz Fischer und Dominik Schubert in den Kader zurück. Während Fischer ob seiner Erfahrung eine ernsthafte Start-Option ist, beschert Schubert nach einer Zerrung der erfolgreich bestandene Belastungstest immerhin den Platz auf der Bank.

Quelle: Merkur.de

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