Sandro Volz kehrt zum SV Pullach zurück

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Rückkehrer: Sando Volz (M.) steht ab sofort wieder im Pullacher Tor. 

Pullach - Sandro Volz kehrt zurück, und das im doppelten Sinn: Der 25-Jährige, der den SV Pullach am Ende der Saison 2009/2010 in Richtung des TSV Buchbach verlassen hatte, ist nach einem Zwischenspiel als Stürmer des Kreisklassisten SV Eichenried nun erneut an der Gistlstraße gelandet.

Dort soll er auch wieder seine angestammte Position als Torhüter antreten. Der bisherige Stammkeeper Gil Shohat, als ehemaliger U21-Torwart Israels zweifellos ein Klassemann zwischen den Pfosten, tritt Mitte Februar ein Praktikum in Berlin an, wird erst Ende April zurückkehren und im Sommer endgültig in die Hauptstadt übersiedeln.

Wegen eines Praktikums in Berlin steht Gil Shohat dem SV Pullach nicht zur Verfügung.

„Wir waren schon länger mit Sandro Volz in Kontakt, im Sommer wäre er sowieso gekommen. Dass er jetzt schon im Winter zu uns wechselt, passt gut“, meint SVP-Manager Theo Liedl. Die Entscheidung zur sofortigen Rückkehr wurde Volz durch die jüngsten Ereignisse leicht gemacht, denn in Eichenried gab es zuletzt Turbulenzen, die laut Volz bei der Jahreshauptversammlung darin gipfelten, dass die nicht unrsprünglich aus dem Verein stammenden Spieler „nicht gerade freundlich“ behandelt worden seien: „Wir wurden als Söldner und charakterschwach bezeichnet.“ Ohnehin wollte Volz, der bei der SpVgg Unterhaching ausgebildet wurde, wo sein Vater Helmut Teamchef der A-Junioren ist, zurück ins Tor.

Seine Karriere als Feldspieler begann übrigens Anfang August 2011 in Buchbach, als ihn Trainer Anton Bobenstetter im Derby gegen 1860 Rosenheim wegen Personalmangels als Feldspieler auf die Bank setzte. Drei Minuten nach seiner Einwechslung markierte Volz den 2:1-Siegtreffer. Bei seinem letzten Auftritt für die Buchbacher (1:2 gegen Schweinfurt) traf er im Mai 2012 - als Torwart - noch einmal per Elfmeter, gab in den zweiten 45 Minuten seinen Abschied als Feldspieler. Aus beruflichen Gründen wollte er danach kürzer treten, stürmte bis zur Winterpause für Eichenried, und das mit sechs Treffern in 15 Einsätzen recht ordentlich.

Mit Volz kehrt noch ein weiterer Schlussmann zu den Raben zurück: Der zu Saisonbeginn zum FC Deisenhofen gewechselte Patrick Schünemann. Außerdem kommt mit Florian Pöpel, Sohn von SVP-Reservecoach Stefan Pöpel, ein Defensivmann aus der U19 der SpVgg Unterhaching und mit Özgür Sütlü ein Talent aus dem U19-Team von Galatasaray Istanbul. Zuvor war der Spielmacher beim FC Bayern ausgebildet worden.

Akkurt-Verbleib weiter fraglich

Allerdings hat der SVP auch einen personellen Aderlass zu verzeichnen: Neben Onur Misirlioglu (zum FC Falke Markt Schwaben) geht Florian Königer, der aus beruflichen Gründen in die Schweiz umzieht. Zudem muss sich Philipp Malige erneut an der Schulter operieren lassen. Damit fallen drei Defensivkräfte weg. „Aber es tut sich vielleicht noch was“, hofft Liedl auf weitere Verstärkungen an. Spannend bleibt es in Sachen Orhan Akkurt: Den von Regionalligisten (Buchbach und angeblich auch der SV Seligenporten) umworbenen Torjäger (20 Treffer in 17 Spielen) will Liedl unbedingt halten, entschieden sei noch nichts, so der Manager. um

Quelle: fussball-vorort.de

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