Dortmund besiegt "Fluch von Berlin" - Triumph für Tuchel

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Sarisakal: "Eigentlich typisches 0:0-Spiel"

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Tarik Sarisakal haderte mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns

SC Fürstenfeldbruck - Zwei heiß diskutierte Abseits-Entscheidungen haben dem SC Fürstenfeldbruck in Ichenhausen eine 0:2 (0:0)-Niederlage beschert. Während Brucks vermeintliche Führung durch Nikcoy Ricter keine Anerkennung fand, durften die schwäbischen Gastgeber über ihr umstrittenes 1:0 jubeln.

Vielleicht wäre es für die Hausherren in Oberweikertshofen besser gewesen, wenn sie vor der Landesliga-Partie gegen den TSV Gersthofen erfahren hätte, dass ihr Manager gerade seinen 58. Geburtstag feierte. Denn insgeheim hatte sich Uli Bergmann einen Dreier als Geschenk gewünscht. So aber erfuhren die Spieler erst nach dem Schlusspfiff von Stadionsprecher Sepp Kraut von dem freudigen Ereignis. Weniger freudig war das, was sich in den 90 Minuten zuvor abgespielt hatte.

Denn vielleicht hätten sich die Akteure auf dem Rasen dann etwas mehr konzentriert beim Torabschluss. Und vielleicht wäre dann mehr als nur eine Nullnummer gegen das Schlusslicht herausgesprungen. Wenn sich die Gastgeber einen Vorwurf gefallen lassen müssen, dann eben den, dass sie auch in aussichtsreichster Schussposition vor dem gegnerischen Kasten einfach immer nur versagt haben. Zwar musste die Elf die Begegung 74 Minuten in Unterzahl bestreiten. Doch auch das kann nicht als Entschuldigung gegen die harmlosen Gästen gelten.

Schon nach 16 Minuten kannte der Referee keine Gnade und zückte erstmals eine Karte. Und die leuchtete gleich Dunkelrot. Micha Schnellberger hatte seinen enteilenden Gegenspieler an der Seitenauslinie von den Beinen geholt. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung. Der Platzverweis lähmte die Gastgeber jedoch nur kurzzeitig. Aus der Schockstarre wurden sie von Schlussmann Tobias Hellmann geholt, der seine Elf mit zwei Glanzparaden vor einem Rückstand bewahrte. Dann aber übernahm der SCO wieder das Kommando auf dem Platz.

Nach dem Platzverweis agierte Oberweikertshofen mit einer Dreier- statt Viererkette und behielt die Dominanz im Mittelfeld. Nur noch eine Schrecksekunde hatte die Elf zu überstehen, als kurz vor der Pause gleich zwei Gersthofener an einer scharfen flachen Hereingabe um Zentimeter am Ball vorbeirutschten.

In den zweiten 45 Minuten berannte die Elf von Spielertrainer Florian Hönisch das gegnerische Gehäuse, aber weder durch Standards noch durch herausgespielte Chancen fand das Leder den Weg ins Tor. Zweimal hatte Cenk Imsak Pech mit seinen gefürchteten Freistößen, dann flog ein Kopfball von Mario Maric auf Pfosten vorbei. Und schließlich jagte Fabian Friedl nach glänzendem Zuspiel von Hönisch freistehend den Ball über das Tor. Auch Kapitän Sebastian Schuff, der vorbildlich rackerte, hatte Pech mit einem Schuss von der Strafraumgrenze.

Quelle: fussball-vorort.de

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