Sarisakal: "Kaufbeuren nur destruktiv"

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Die Mannschaft von SC-Coach Tarik Sarisakal konnte den Abwehrriegel der Gäste nicht knacken.

SC Fürstenfeldbruck - Der SC Fürstenfeldbruck schafft gegen destruktive Kaufbeurer nur ein torloses Unentschieden.

Einfach nur zum Gähnen war das torlose Remis des SC Fürstenfeldbruck gegen Kaufbeuren. Die Gäste waren vor 100 gelangweilten Zuschauern nur darauf aus, bloß kein Gegentor zu kassieren. „Und wir haben den Dosenöffner gegen den Defensivriegel nicht gefunden“, sagte Brucks Coach Tarik Sarisakal.

In der Tat konnte man die ernst zu nehmenden Torchancen an einer Hand abzählen: Je zweimal kamen beide Teams gefährlich vor des Gegners Kasten. Bezeichnend: Drei dieser vier Möglichkeiten entsprangen Standardsituationen. Ansonsten beschränkten sich die Abschlussbemühungen des SCF auf harmlose Weitschüsse, bei Kaufbeuren waren sie überhaupt nicht vorhanden.

„Kaufbeuren hat nur destruktiv gespielt und auf weite Bälle auf ihren Stürmer Furkan Kircicek gehofft“, sagte Sarisakal. Und beinahe hätten die Allgäuer damit auch noch Erfolg gehabt. Fast mit dem Schlusspfiff tauchte der Kaufbeurer Angreifer alleine vor dem leeren Brucker Tor auf. Sein Schuss war aber genau so kläglich, wie die Angriffe in den knapp 90 Minuten zuvor: Kircicek jagte das Leder in die Wolken.

Bei den Bruckern sorgte einzig Uli Fries für Torgefahr. Seinen Freistoß in Halbzeit eins konnte Gästekeeper Bernd Grund nur mit höchster Not an den Pfosten lenken. Die zweite Brucker Chance bot sich nach einem Eckstoß von Fries, doch erneut war Grund zur Stelle. Ansonsten verlebten die Torhüter eine bessere Trainingseinheit. „Gegen solche Mannschaften braucht man ein Tor, um die Räume zu öffnen“, dozierte Sarisakal nach dem Spiel. Deshalb habe er in der Pause auch nochmal verstärktes Spiel über die Flügel eingefordert.

Genutzt hat es aber nichts. Im Zeugnis kann man den Bruckern lediglich attestieren, dass sie stets bemüht waren. Nur Fries zeigte das variable Spiel, das nötig gewesen wäre, um den massiven Kaufbeurer Abwehrriegel zu knacken. Alleine stand er gegen die meist mit sieben bis acht Mann verteidigenden Allgäuer aber freilich auf verlorenem Posten.

So bleibt Sarisakal als positiver Aspekt nur die Abwehrarbeit seiner Mannschaft, die die Disziplin nie aufgegeben habe. „Vor wenigen Wochen hätten wir so ein Spiel noch verloren.“ So müsse man mit dem Unentschieden leben.

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Quelle: fussball-vorort.de

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