Sarisakal vor Knaller-Derby mit Personalsorgen

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Abklatschen vor dem Landkreisduell: Die Teams aus Fürstenfeldbruck (weiße Trikots) und Oberweikertshofen treffen zum vierten Mal in einem Landesliga-Derby aufeinander.

SC Fürstenfeldbruck - Derbyfieber im Landkreis: Zum vierten Landesliga- Duell empfängt der SC Oberweikertshofen den SC Fürstenfeldbruck am Samstag um 16 Uhr. Die Bilanz ist absolut ausgeglichen.

Bisher gab es jeweils einen Sieg, eine Niederlage und heuer zum Saisonauftakt ein 1:1-Unentschieden zwischen der Elf aus der Großen Kreisstadt und dem Dorfverein. „Es geht auch im heutigen Spiel nicht um die Vorherrschaft im Landkreis, wie von außen immer wieder in die Auseinandersetzungen hinein interpretiert wird, wenn sich die beiden Mannschaften gegenüberstehen“, betont Oberweikertshofens Manager Uli Bergmann. Es gebe eine ganz normale Rivalität zwischen den Klubs. „Natürlich will jeder gewinnen, das ist doch ganz normal im Fußball.“

Der Manager hofft auf 400 bis 500 Fans im Stadion. „Es werden nicht wie beim ersten Aufeinandertreffen 670 Zuschauer kommen.“ Beide Mannschaften sind in Bergmanns Augen qualitativ gut besetzt. Nach der Mini-Krise, die der SCO derzeit nach vier nicht gewonnenen Spielen durchmacht, benötigt die Elf von Trainergespann Florian Hönisch/Michael Westermair einen „Hallo-Wach-Effekt“. „Das Derby kommt gerade zur rechten Zeit.“ Besonders motiviert werden müssen die Spieler nicht. „Die Mannschaft hat etwas gut zu machen.“ Man sei auf allen Positionen gut besetzt. „Wir haben Stürmer mit guten Qualitäten.“ Bergmann nennt den mit acht Toren erfolgreichsten Torjäger Ilija Sivonjic, Mario Maric, Patrick Lapper, Sebastian Heiß und den Trainer selbst.

Auch das Mittelfeld mit Patrick Feicht, der im Hinspiel das 1:0 erzielte, sowie Kapitän Sebastian Schuff oder Cenk Imsak sind torgefährlich, nicht zuletzt der kopfballstarke Grieche Dimitrios Papadopoulos. Die Position für den rot gesperrten Michael Schnellberger wird entweder Feicht oder Papadopoulos übernehmen. SCF-Coach Tarik Sarisakal plagen vor dem Derby Personalsorgen, vor allem in der Abwehr. Routinier Florian Baier muss nach seiner Roten Karte wegen Schiedsrichterbeleidigung in Memmingen zwei Spiele Sperre absitzen. Der eigentlich als Ersatz eingeplante Tamas Madar ist ebenfalls nicht da. Er muss unaufschiebbare Behördengänge in seiner ungarischen Heimat erledigen. „Das tut natürlich richtig weh“, sagt Sarisakal, der nun umplanen muss. Eine Dreierkette kommt für ihn nicht in Frage, denn: „Oberweikertshofen spielt mit zwei Spitzen.“

Stattdessen schenkt der Coach nun seinem A-Jugendlichen Michael Arndt das Vertrauen. Im Sturm könnte Karol Kopec ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein wieder in die Startelf rücken. Der vor der Saison nicht ganz ohne Nebengeräusche aus Oberweikertshofen gekommene Pole hat sich mit seinen jüngsten Einsätzen als Joker angeboten. „Mir ist wichtig, dass Spieler, die von der Bank kommen, Impulse setzen“, sagt Sarisakal. Das habe Kopec getan, als er den Strafstoß zum 2:2 in Memmingen herausholte. „Das werde ich belohnen“, sagt Sarisakal. Die Motivationsspritze müsse er im Derby ohnehin nicht auspacken. „Ich mahne eher dazu, nicht zu überdrehen.“ Die richtige Mischung aus Aggressivität und kühlem Kopf sei entscheidend.

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Quelle: fussball-vorort.de

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